Video des Tages
“Ich wollte einen Weg finden, Liebe und ein gebrochenes Herz zu personifizieren”, sagte Marina von Marina And The Diamonds neulich in einem Interview mit dem NME über ihr neues Album ELECTRA HEART. “Die ganze Angelegenheit ist pink und flauschig, es geht um Liebe. Ich kann niemals nur eine Geschichte erfinden, es muss etwas sein, das mir selbst im Leben passiert ist”. (weiterlesen…)
Neue Single vom Hamburger Trommelfellautor aus Wien
Der Exil-Hamburger Ulf Lindemann, besser bekannt als [dunkelbunt] outet sich auf seiner neuen Single als „Schlawiener“, der sich mit Alben wie „Balkan Hot Step“ (2005), „Morgenlandfahrt“ (2007) aber vor allem mit dem großartigen Remix des ¡deladap Songs „Lautlos“ (ft. 17 Hippies) einen guten Namen in der Balkan-Crossover Szene gemacht hat. Dass Mister [dunkelbunt] nebenbei auch Gewürzmischer (!) ist, merkt man seiner Musik sehr wohl an, bei der Lindemann immer wieder Exotisches mit Elektronischem neu kombiniert. (weiterlesen…)
Video des Tages
Schnecken, Spinnen, Schlangen und anderes Getier auf dem Bildschirm. Ich höre die Mädels schon hysterisch kreischen und panisch flüchten. Was haben solche Phobien erzeugenden Kreaturen in einem Musikvideo verloren? Na ja, wenn das Ganze auf die Paarungszeit hinausläuft und die coolen Klänge einer der Entdeckungen des Jahres begleitet, dann passt das schon. Poliça ist der Name der Band aus Minneapolis, deren Debütalbum “Give You The Ghost” am 11. Mai erscheint. (weiterlesen…)
Mississippi-Melancholie
Hurray for the Riff Raff, das ist im Wesentlichen Alynda Lee Segarra, eine 25-jährige Puertoricanerin aus der Bronx.
Schon im zarten Alter von 17 Jahren kehrte Alynda New York den Rücken und reiste allein quer durch die Vereinigten Staaten. Containerzüge waren dabei ihr bevorzugtes weil kostengünstigstes Transportmittel. Wenn man Hurray for the Riff Raff zum ersten Mal hört, ist es nicht weiter verwunderlich, dass die junge Frau ausgerechnet in New Orleans hängen blieb. Dort traf Alynda auf eine lebendige Musikszene, deren traditionsreiche, „handgemachte” Musik ihr ein musikalisches Zuhause versprachen. Und so begann sie auch gleich mit Feuereifer und wechselnden Besetzungen ihre Musik aufzunehmen.
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Cineastisch oppulentes Klangwerk aus Belgien
Der belgische Independant Musiker und Produzent, Benjamin Schoos, veröffentlicht sein erstes Album „China Man vs. China Girl“ auf internationaler Ebene.
In deutschen Landen werden belgische Musiker oft stiefmütterlich behandelt: singen sie französisch, werden sie gern der ,Grande Nation‘ Frankreich zugeordnet (selbst Jacques Brel gilt bei vielen Deutschen als Franzose), und flämische Interpreten sind hierzulande beinah nicht existent.
Nur wenige Interpreten (Brel und Adamo einmal ausgenommen), die sich dann aber meist der englischen Sprache zuwandten, werden als ,belgischer‘ Kulturexport wahrgenommen: Front 242, Helmut Lotti oder Vaya Con Dios.
Benjamin Schoos, wird da kaum eine Ausnahme machen, denn die erste Produktion unter ,eigenem‘ Namen könnte gar nicht ,französischer‘ klingen: funkelnd dramatische Arrangement, wie die einst von Jean-Claude Vannier und vor allem warmer Sprechgesang à la Gainsbourg oder Benjamin Biolay, projizieren die Hörer unwillkürlich, in das sinnlich fiktive Drehbuch eines ,film noir‘. (weiterlesen…)
Gratulation
Wen die einzigartige Stimme von Barbra Streisand unberührt lässt, der muss gefühllos oder tot sein. Unzählige Male hat mir diese Frau Gänsehaut verursacht und Millionen anderer Menschen ging und geht es genauso. Kein Wunder, dass die Streisand mehr Platten verkauft hat als die Rolling Stones oder die Beatles. Und trotz Silberblick und markanter Nase gab und gibt es wohl nur wenige Sängerinnen und Schauspielerinnen in Hollywood, die über soviel Sex Appeal verfügen, der sich mit Geist, Charme und Integrität zu einer unwiderstehlichen Anziehungskraft paart. Eine echte Persönlichkeit eben, deren Ausstrahlung den Unterschied macht und den Moment zur Magie erhebt. (weiterlesen…)
Solodebüt der umtriebigen Indie-Ikone
Jack White ist ohne Frage einer der kreativsten, produktivsten, umtriebigsten und ob seiner überragenden Talente meist geachteten Rockmusiker dieser Tage. Ob bei den White Stripes, The Dead Weather oder den Raconteurs, als Gast bei exzellenten Projekten wie etwa “Rome” von Danger Mouse und Daniele Luppi oder als Produzent und Labelinhaber, hinter seinen Namen muss man stets ein Ausrufezeichen setzen. So auch beim gerade erschienenen Album “Blunderbuss”, mit dem er als Solokünstler debütiert. (weiterlesen…)
Die Erweiterung der Klangzone
Mit Produzent Mark Ronson an seiner Seite serviert uns Rufus Wainwright nun angeblich sein ,poppigstes‘ Album, „Out Of the Game“.
Ein Promotionhype des eher durch Klassik-Veröffentlichungen bekannten DECCA-Labels oder eine Frage der Definition ,Pop‘? Wer ,Pop‘ lediglich als ,radiotauglich‘ oder ,4 to the floor‘ versteht, dem sei vorab gesagt: Achtung, falsche Platte – oder, hier wird es spannend!
Denn Rufus Wainwright definiert schon seit seinem ersten Album 1998 den Begriff ,Pop‘ für sich ganz eigen – und genau dafür lieben ihn seine Fans. Und diese bekommen auch DEN Rufus, den sie kennen: gerne mit getragenen Midtempo-Songs, unter deren lang gezogenen Melodiebögen sich schichtweise immer wieder neue Klanghorizonte entfalten, denen Rufus aber schelmenhaft kompositorisch immer wieder gerne nach links und rechts entfleucht (,Rashida‘). Dann jene Lieder, die mit Musical-Charakter ebenso oppulent wie vielschichtig daherkommen (,Welcome to the ball‘). Aber vor allem sind es diese kleinen, mit Pianokaskaden verzierten, Dramaschachteln à la ,Montauk‘, für die man Mr Wainwright jr. taktweise einen Preis verleihen möchte. (weiterlesen…)
Treibstoff für die Seele
 © Foto: Frank W. Ockenfels | Bearbeitung JJ
Zwölf zarte Songs über zwölf kleine gebrochene Herzen. Jeder von ihnen eine Erkundungsfahrt durch alle Varianten menschlicher Emotionen, die aber ausnahmslos voller positiver Energie und Schönheit sind. Wir freuen uns, das Album Littel Broken Hearts, das am 27. April bei EMI Music erscheinen wird zusammen mit Tape.tv schon heute als Prelistening präsentieren zu können! (weiterlesen…)
Video des Tages
Nein HUSKY kommen nicht aus dem hohen, immerkalten Norden, sondern vom anderen Ende der Welt, dem sonnigen Australien! Bis jetzt sind die Jungs um Bandleader Husky Gawenda vor allem den Konzertbesuchern von BOY bekannt, mit denen sie letzten Monat in Deutschland auf Tour waren. Doch das wird sich bald ändern, denn diese wunderbaren Klänge aus Down Under werden nicht lange unentdeckt bleiben. (weiterlesen…)
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