Umwelt - 15.08.10 - Tom

Toms Tour de Provence

Cadarache – Eine lyrische Kernfusion

Banderoles « Stop-ITER, oui aux énergies renouvelables » et « Sortir du nucléaire, c'est possible », Pertuis, août 2009_Foto_c_Yann (talk)

Banderoles « Stop-ITER, oui aux énergies renouvelables » et « Sortir du nucléaire, c'est possible », Pertuis, août 2009_Foto_c_Yann (talk)

Eine morgendliche Busfahrt von Riez nach Aix-En-Provence. Friedliche provencialische Landschaft in der Morgensonne, ein mondäner Kurort hier, ein verträumtes Dorf dort, auf halber Strecke unvermittelt der Blick auf ein Gelände, das in diese verschlafenen Idyllen nicht zu passen scheint. Im Gegenteil. Ein weitläufiges Gebiet, das urplötzlich förmlich “Achtung” schreit, Warnungen gegen mögliche Eindringlinge ausstößt, sich fernzuhalten, das Aggression ausstrahlt und wer weiß was noch. Stacheldrahtzäune, Elektrozäune, Alarmleuchten. Militärgebiet? Nein: CADARACHE – ein riesiges Kernforschungszentrum, das den kleinen Ort Saint-Paul-lès-Durance dominiert.
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Umwelt - 28.07.10 - JJ

Video des Tages

Flow – Wasser ist Leben und jetzt auch ein Menschenrecht

Flow - Wasser ist Leben und jetzt auch ein Menschenrecht„Ich kann mich noch gut an das Gefühl erinnern, das ich empfand, nachdem ich “We feed the world – Essen global” gesehen hatte. Dort kommt ja am Ende der Boss von Nestlé zu Wort und da hat es mir schon die Sprache verschlagen. Dieser Film, der nur Wasser zum Thema hat, setzt genau dort an. ” so eine Kundenrezension bei amazon zum Film Flow – Wasser ist Leben.

Seit heute ist Wasser auch Menschenrecht. Anlässlich des heutigen Beschlusses der Vereinten Nationen gibt es kaum ein eindrucksvolleres Dokument, als den Film der Regisseurin Irena Salina, um die Hintergründe, die zur Entscheidung der United Nations geführt haben, zu verdeutlichen. (weiterlesen…)

Umwelt - 28.07.10 - JJ

Kostbar und knapp

Menschenrecht auf Wasser mit großer Mehrheit bei der UN verabschiedet

Über eine Milliarde Menschen weltweit, haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Demgegenüber werden in den Industrienationen täglich mehrere Tausend Liter des wertvollen Nass pro Person (4.000 Ltr./Person in Deutschland) verbraucht. Heute erklärten de Vereinten Nationen den Zugang zu Wasser zum Menschenrecht.

Wasser - kostbar und knapp

© Pink Sherbet Flickr cc

In den Regionen der Welt, in denen der Zugang zu sauberem Trinkwasser eingeschränkt ist, erlangen immer häufiger global agierende Unternehmen wie Nestlé wirtschaftlichen Einfluss auf den lokalen Wassermarkt. Dort werden teils mit den Ärmsten der Armen Geschäfte gemacht. Zudem beuten diese Unternehmen Wasserreserven häufig in einem Maße aus, das eine Senkung des Grundwasserspiegels in der betroffenen Region zur Folge hat. (weiterlesen…)

Umwelt - 08.07.10 - Tom

Juristen-Jagd auf Journalisten

Was unter den Ölteppich gekehrt werden soll

Protest gegen BP wegen der Ölkatastrophe im Golf von MexikoDas unerschöpflich scheinende Öl-Leck im Golf von Mexiko ist eine riesengroße, täglich weiter ausufernde Schweinerei, für die BP die alleinige Verantwortung trägt.

Aber damit nicht genug. Jetzt gesellt sich, vor diesem katastrophalen Hintergrund zur Schande des dem Untergang geweihten Mineralölkonzerns, eine weitere Sauerei unglaublichen Ausmaßes: Zensur.

Noch vor einem Monat wurde den Medien vom National Incident Befehlshaber Admiral Thad Allen zugesichert, dass sie uneingeschränkten Zugang zu allen durch die Explosion der Deepwater Horizon verursachten Ölpest-Zonen haben sollen, um ungehindert zu berichten. Nun ist dieser Erlass plötzlich nichts mehr wert und wird auf Veranlassung der Küstenwache seit vergangener Woche ins Gegenteil verkehrt. (weiterlesen…)

Umwelt - 11.06.10 - JJ

Video des Tages

Wie BP mit der Ölkatastrophe umgeht Hintergrund-Video

BP bietet auf Oelkatastrophe

Suchergebniss gekauft

Nicht, dass der Umgang mit einer Ölkatastrophe am Golf von Mexico einfach wäre – aber das was sich BP vor den Augen der Weltöffentlichkeit leistet, ist schon mehr als ein schwarzer Tag. Das sind schwarze Wochen der Ignoranz, der Inkompetenz und des Versagens auf ganzer Linie.

Da aber selbst im Angesicht der größten Umweltkatastrophe der USA seit Menschengedenken, Spott der grinsende Nachbar der Verzweiflung ist, konnten die Macher von UCBC-Comedy nicht an sich halten, die ganze, die wahre Geschichte hinter der Tradgödie in einem Video aufzuzeigen, wie sie sich im Headquarter von British Petrol – BP abgespielt haben könnte. (weiterlesen…)

Umwelt - 10.05.10 - Carlota

Eiskalte Rettung

Bärenjunges vor dem Tod bewahrt

Eisbär gerettetIm Moskauer Zoo wurde vor kurzem ein Bärenjunge namens „Aion“ untergebracht.

Einer  Frankfurter WWF-Eisbärpatrouille gelang es nahe des ostsibirischen Dorfes Aion, ein kleines Eisbärbaby zu retten. Das kleine Lebewesen war schon sehr geschwächt, fast ausgehungert und zitterte am ganzen Leib vor Kälte, als es der WWF-Schutzpatroullie mit viel Aufwand gelang, es zu retten.

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Umwelt - 25.03.10 - JJ

Energy Watch Group erklärt

Ab 2030 keine fossilen Energieträger mehr nötig

Energy Watch Group München Logo Die aktuelle Bundesregierung plant einen Ausstieg aus dem Atomausstieg. Atommeiler sollen bis zu 28 Jahre länger am Netz bleiben.

Doch wie zukunftsorientiert ist diese Politik eigentlich? Wissenschaftler aus der Stanford Universität und der Davis Universität haben jetzt errechnet, dass bis zum Jahr 2030 eine vollständige Energieversorgung weltweit durch erneuerbare Energien möglich ist.
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Umwelt - 25.03.10 - JJ

Neue Studie belegt

Atomstrom ist von gestern – Energiewende nicht mehr aufzuhalten

Windkraft vor der Küste

Foto: Phault CC - Thames Estuary

Windkraft, Wasserkraft und Sonnenenergie könnten schon in 20 Jahren den gesamten Energiebedarf der Erde decken und fossile Brennstoffe komplett überflüssig machen.

In ihrer Studie „Ein Plan für 100% erneuerbare Energien weltweit bis 2030“ erläutern die US-amerikanischen Wissenschaftler Mark Z. Jacobson und Mark A. DeLucchi die technische Machbarkeit.

In einer Zusammenfassung der Studie sind die Ergebnisse seit gestern auch in Deutschland für die Öffentlichkeit zugänglich.
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Umwelt - 01.02.10 - Fritz

Grün & Mobil

Jürgen Trittin als “fahrradfreundlichste Persönlichkeit” ausgezeichnet

Als Verfechter von Umwelt- und Klimaschutz radelt er seit langem nicht nur in seiner Freizeit, sondern nutzt das Fahrrad – anders als die meisten Bundesminister im Amt oder a.D. – auch auf dem Weg zur Arbeit.

Der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin setzt sich aktiv für die Förderung umweltfreundlicher Mobilität, den Einsatz erneuerbarer Energien und die Verringerung von Emissionen im Verkehr ein. Besondere Aufmerksamkeit legt er dabei auf die Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit sei zwar eine globale Herausforderung, beginne jedoch bei jedem Einzelnen zu Hause.

Das Engagement und die Leistungen von Jürgen Trittin im Bereich der nachhaltigen Mobilität wurde jetzt von einer Jury mit der Auszeichnung “best for bike- fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2010” ausgezeichnet.

Politik, Umwelt - 05.09.09 - Fritz

Gorleben, Asse, Berlin

Der grüne Treck in die Bundeshauptstadt

Schon sechs Tage ist der Anti-Atom-Treck auf dem Weg zur Großdemonstration nach Berlin.

Gestartet beim umstrittenen Endlager Gorleben, vorbei an wichtigen Atommüll- End- und Zwischenlagern wie der Asse , bis nach Berlin, zieht die Schar Unverzagter. Ihr Ziel: die immer noch so satte Republik Deutschland vor den Gefahren der Atomkraft und den mit der Lagerung verbundenen Problemen für Generationen aufmerksam zu machen.

Das Video von Graswurzel.tv begleitet den Treck quer durch die Republik. Bilder, die schwerlich in den Hauptnachrichten zu sehen sein werden.