Punk-Ikone rebelliert gegen Labels
Iggy Pop’s kleine französische Revolution
Von Legende zu Legende. War es eben noch der alte Country-Knochen Neil Young, den wir würdigten, ist es jetzt unser allerliebster Hungerhaken des Rock and Roll Iggy Pop, seines Zeichens Ikone der Punk-Rebellion. Und von diesem revolutionären Geist hat Iggy auch im 65. Lebensjahr (für seine exzessiv-verschwenderische Lebensweise ein geradezu biblisches Alter) nichts eingebüßt. So zeigt er mit seinem neuen Album “Après” auch gleich all seinen bisherigen Labels den Stinkefinger.


Beim weiteren Durchhören der Beitrage fällt auf, auch für den diesjährigen Eurovision Songcontest gilt partiell die alte Devise: „Rock‘n Roll will never die“, oder so ähnlich.
In Tagen wie diesen, da hierzulande das geistige Eigentum der Kulturschaffenden von den geistig Armen des kollektiven Kulturdiebstahls unterwandert wird, ist es wichtig der Flüchtigkeit des kapitalistischen Konsumvirus die Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit des kreativen urheberischen Aktes von Schöpfung und Entwicklung entgegen zu halten. Ein exquisites Beispiel lässt sich aktuell in der Begegnung der deutschen Songwriterin Andrea Schroeder und des bildenden Künstlers Günter Ludwig finden. Die Musikerin als Muse des Malers, beides vereint in einem Musikvideo. 
Heute präsentieren wir als Video des Tages eine Aufnahme von BON IVER aus der Serie der 4AD Sessions. Für dieses besondere Highlight haben 4AD und Jagjaguwar zusammengearbeitet, um eine wirklich einzigartige Bon Iver Live-Performance aufzunehmen Auf den letzten Tourneeen haben sich die Fans daran gewöhnt, Justin Vernon, flankiert von einer elf-köpfigen Band zu sehen, die selbst seinen zartesten Songs einen gewissen Bombast verleiht. Bei dieser Session geht es um das glatte Gegenteil – eine sehr konzentrierte 2-Mann-Performance.
Auf dieses Album haben viele in Progrock-Metal-Kreisen gewartet. Denn hinter Storm Corrosion verbergen sich zwei der anerkanntesten Köpfe ihrer Zunft.
Was wäre der American Folk ohne die Ur-Inspiration durch den legendären
Sie sind die erste Band, die ungehört für das Oya Festival gebucht wurde, Paul McCartney ist bekennender Fan und wünscht sich mehr von der Band. Was soll da noch schief gehen? Für Eye Emma Jedi stehen die Sterne günstig. Die Jungs aus Norwegen wohnen mittlerweile in London, nachdem sie sich am Liverpool Institute of Performing Arts kennen gelernt haben.


















