Deutsche TV-Premiere
 @AFU WDR
Gerade erst haben wir über die überraschende Coverversion von David Bowies HEROES durch Andrea Schröder berichtet, da gibt es schon wieder wichtige Nachrichten vom Thin White Duke: Am Mittwoch, 20. März steht bei Einsfestival um 20:15 Uhr ein selten gezeigtes Stück Popgeschichte auf dem Programm: die deutsche Erstausstrahlung des Dokumentarfilms „David Bowie – Cracked Actor”. (weiterlesen…)
Berlin lebt

Andreas Schroeder hat es getan: Sie hat tatsächlich eine Coverversion von David Bowies HEROES eingespielt. (weiterlesen…)
Tönendes Poesialbum
Mit ihrem bereits 4. Album, „Off To Dance“ (Columbia/Sony) bewegt sich die in Paris lebende Schwedin Fredrika Stahl weiterhin aus den von ihr bisher gepflegten Jazz-Pop Gefilden hin zu einem mehr introvertierten Popstil einer Maria Mena, oder Sophie Hunger. Überwiegend sanfte Töne und balladeske Songs herrschen vor und verbreiten über weite Strecken die leicht schräg-verzauberte Atmosphäre eines tönenden Poesiealbums. Kein Wunder, denn Produzent Rob Ellis hat schon diversen Ausnahmekünstlerinnnen wie Marianne Faithful oder PJ Harvey zur Seite gestanden. (weiterlesen…)
,Grant' Manier für verschwendete Seelen
Manchmal muss man einfach Geduld haben, bis ein Album wie eben das neue von John Grant, „Pale Green Ghosts“ (Cooperative Music/Universal), erscheint. Tatsächlich ein Album, auf dem jeder Song mit seiner Eigenständigkeit, ob Popsong mit Elektrobeat oder hypnotische Klanglandschaften, den Wunsch erweckt, er möge doch nie enden. Nun also das zweite Solowerk Grants, nach dem bereits hervorragenden „Queen Of Denmark“ von 2010. War letzteres eher ein akustisch-introvertiertes Album zwischen Rufus Wainwright und Midlake fällt „Pale Green Ghost“ kühler und elektronischer, mit zeitweiligen 80er Synthie-Pop Anleihen, aus.
Kein Wunder, hat sich der in Michigan/USA geborene, vormalige Sänger der Czars (1994-2004), mittlerweile in Island niedergelassen und mit niemand anderem als Birgir Þórarinsson, besser bekannt als Biggi Veira von GusGus, zusammengetan. Welch kreativ wunderbare Verbindung, Pop-Folk gepaart mit sphärischer Gletscher-Elektronik. (weiterlesen…)
Gitarrenlastiges Alterswerk
Lieber David!
Nach 10 Jahren des geglückten, künstlerischen Schweigens hast Du, David Bowie, genau das getan, wovor ich mich, der Dir nun schon seit gut 40 Jahren die Treue hält, beinah ,gefürchtet‘ habe: mit „The Next Day“ (ISO/Sony), schenkst Du uns ein neues Album. Leider hast Du aber zwischen 1970 und 1980 Deine künstlerische Messlatte derart hoch gelegt, dass es Dir seit nun mehr 20 Jahren schon nicht mehr wirklich gelingen will, die rechte Authentizität in Deinen Platten zu vermitteln. Stimmt, Du warst ja immer nur temporär authentisch, eben so wie es der von Dir gerade skizzierte Charakter bedurfte, Ziggy Stardust, The Thin White Duke, große Maskenparade mit noch großartigeren Soundtracks. Doch ohne glamourösen Mummenschanz sind eben auch Karnevalslieder nur noch halb so unterhaltsam, und darum nähme wohl zurecht kaum jemand Notiz von Deiner neuen Platte, wenn es sich um einen unbekannteren Interpreten handelte.
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Spiel mit dem Feuer
Dass (die) Foals einer der aufregendsten musikalischen Erscheinungen der britischen Musikszene der letzten 10 Jahre waren und durchaus noch sind, ist wohl unumstritten. Mit ihrem dritten Album, „Holy Fire“ legt das Ensemble um Yannis Philippakis einen durchaus konsequenten Nachfolger zum Vorläufer „Total Life Forever“ (2010) vor – beide Werke jedoch fernab ihres bahnbrechenden Debüts von 2008, „Antidotes“, eine Sternstunde des alternativen Sektors ,Math Rock‘, mit polyrhythmischen Beats, hektischen Gesängen und elektronischen Spielereien. (weiterlesen…)
Expandierte Paartherapie
Was wurde in den letzten 35 Jahren nicht alles schon über „Rumours“ von Fleetwood Mac geschrieben, erzählt, gemutmaßt und so ist jene tönende Gerüchteküche, einst wie heute, immer noch gerne ein Thema. Dass es sich dabei aktuell um eine großangelegte Recycling-Marketingstrategie handelt, ist kaum zu übersehen, und selbst die alt gedienten Mitglieder Mick Fleetwood, John McVie, Stevie Nicks und Lindsey Buckingham (leider ohne die großartige Christine McVie) haben sich wieder zusammengetan und werden ihren 70er Jahre Meilenstein des Pops noch einmal auf die Konzertbühnen bringen. (weiterlesen…)
Video des Tages

Das ist die musikalische Sensationsmeldung des Tages und des neuen Jahres. David Bowie, der einflussreichste Musiker der Pophistorie, kehrt nach 10 Jahren Album-Abstinenz mit einem neuen Werk namens “The Next Day” zurück, das am 11. März bei uns veröffentlicht wird. Die Nachricht wurde heute, sehr passend an seinem 66. Geburtstag verbreitet und das gleich mit einem anderen Überraschungsknaller. Heute wurde weltweit die erste Single des 30. Albums (!) der lebenden Rocklegende “Where Are We Now?” veröffentlicht. (weiterlesen…)
Songwriter-Entdeckung 2012
Bei allem, was man an sozialen Netzwerken kritisieren mag und soll, verdanken wir Ihnen auch die Möglichkeit, außergewöhnliche Künstler zu entdecken, deren Existenz uns sonst möglicherweise verborgen bliebe. Wie im Falle von Burkney Jack, einem isländischen Songwriter, der ganz großartige dunkle Songs schreibt und mit wundervoll poetisch-bizarren Videos versieht. Sein zweites Album “In the company of shadows” deutet im Titel bereits die Charakteristik dieser fabelhaften Songs eines offensichtlichen Fabelwesens an. (weiterlesen…)
Die Entdeckungen 2012
Nein, das kann wahrlich niemanden wirklich überraschen, der zoolamar über die letzten Monate aufmerksam verfolgt hat. Das Album, das wir vor, zum und nach seinem Erscheinen im September so ausgiebig gefeiert haben, hat sich beim Ohrtrommler auch – wie seinerzeit schon gemutmaßt – die Lorbeeren für das Debüt des Jahres verdient. “Blackbird” von Andrea Schroeder. (weiterlesen…)
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