Umwelt - 24.04.09 -

Öl auf Kosten der letzten 130 Westpazifischen Grauwale

Die letzten 130 Westpazifischen Grauwale sind akut durch die Erschließung neuer Gas- und Erdölfelder vor der Ostküste der russischen Insel Sachalin bedroht. Es ensteht dort das weltweit größte Öl- und Gasförderprojekt. Im vergangenen Jahr wurden schon deutlich weniger Grauwale dort gezählt als üblich.

Der WWF fordert von den beteiligten Konzernen – Exxon, Shell, Gazprom, BP und Rosneft – ihre Entwicklungsvorhaben zu stoppen, bis eine Expertengruppe den Einfluss auf die Wale beurteilt und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise herausgegeben hat. Das Gremium trifft sich am 21. April in Genf, um neu gewonnene Daten auszuwerten und über Schutzmaßnahmen zu beraten. Exxon, BP und der russische Rosneft-Konzern lehnten im Vorfeld eine Teilnahme an der Konferenz ab. Zur internationalen BP Group gehört auch die bekannte Tankstellenkette Aral. Exxon, das derzeit umsatzstärkste US-Unternehmen, ist in Deutschland vor allem mit seiner Marke Esso bekannt.

Westpazifische Grauwale sind bedroht. © Gustavo Ybarra / WWF-Canon

Westpazifische Grauwale sind bedroht. © Gustavo Ybarra / WWF-Canon

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Musik, Umwelt - 20.04.09 -

Neue Studie belegt: Spam-E-Mails sind Klimakiller

Wie die Computersicherheitsfirma McAffee im Rahmen einer großangelegten Studie herausgefunden hat, sind Spam-E-Mails in einem bisher nicht vermuteten Ausmaß Klimakiller.

Da jedes Jahr über 60 Billionen Spam-E-Mails versandt werden, verbraucht das Löschen und Heraussuchen dieser E-Mails ca. 33 Milliarden Kilowatt-Stunden (KWh), was dem Stromverbrauch von 2,4 Millionen Haushalten in den USA entspricht.

Das dabei abgesonderte CO2 entspricht dem CO2-Ausstoß von 3,1 Millionen PKW, die ca. 7,5 Milliarden Liter Benzin verfahren!

Aufmerkam gemacht auf dieses Thema hat uns der Kinder-Klima-Blog von Professor Blitz, in dem auch zu lesen ist, wie man sich vor Spam schützen kann. >>> Kinder-Klima-Blog

Umwelt - 14.04.09 -

Die Spatzen würden es von den Dächern pfeiffen: Wir bekommen ein Reihenhaus!

Der Spatz gehörte in Deutschland einmal unter und auf jedes Dach. Inzwischen gehört der kleine Singvogel zu den bedrohten Tierarten. Um auf die bedrohte Situation des Haussperlinge aufmerksam zu machen, startete die Hansestadt Hamburg die Kampagne: “Hamburg rettet den Spatz”

Diese wurde heute im Rahmen des Wettbewerbs “365 Orte im Land der Ideen” als “innovativ, kreativ, zukunfts- orientiert, vielfältig und modern” ausgezeichnet.
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Umwelt - 29.03.09 -

Rund 4000 Städten in 88 Ländern beteiligten sich an der Earth Hour

Mit einem millionenfachen “Ja” zum Klimaschutz hat sich die vo Earth Hour einmal um den Globus bewegt. In rund 4000 Städten in 88 Ländern gingen jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus: von den Chatham Islands vor Neuseeland über Sydney, Shanghai, Stockholm und New York.

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Umwelt - 29.01.09 -

Positive Bilanz für Holz: Deutschland hat den größten Holzbestand Europas

Trotz steigender Nutzung weisen die Holzvorräte in deutschen Wäldern eine positive Bilanz aus. Über einenlängeren Zeitraum betrachtet – so ein Ergebnis der zweiten Bundeswaldinventur – wurden zwischen 1987 und 2002 durchschnittlich 49,7 Mio. Festmeter Holz geerntet, während pro Jahr knapp 70 Mio. Festmeter nachgewachsen sind.

Damit übertrifft der Zuwachs der Holzvorräte den Einschlag um rund 40 Prozent. Während des Vergleichszeitraums wuchsen hierzulande aber nicht nurdie Holzvorräte auf 3,4 Mrd. m3 an – auch die Waldfläche nahm jährlich um 3.500 Hektar zu. Insgesamt ist heute fast ein Drittel derStaatsfläche damit bedeckt. Damit verfügt Deutschland über den größten Holzbestand Europas, noch vor Frankreich und Schweden, die flächenmäßig beide wesentlich größer als die Bundesrepublik sind.

 

Umwelt - 26.11.08 -

Grüne Demonstranten belagern Bilker Balkon

Unser Lieblingszauberer Guido Hoehne (comedyartist) wurde heute “Opfer” einer Sitzblockade auf dem eigenen Balkon in Düsseldorf Bilk.

Halsbandsittiche in Düsseldorf © Guido Hoehne, Comedyartist

Wie er uns mitteilte, waren die Demonstranten zeitweise zu Sechst. Sie fordern, wie an ihrer Verkleidung zu sehen ist, eine grünere umweltfreundlichere Welt!
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Umwelt - 27.06.08 -

Kommt das Kabeljauverbot für die Nordsee?

Der Internationale Rat zur Erforschung der Meere (ICES), in dem 1600 Meeresexperten vertreten sind, hat heute empfohlen, den Kabeljaufang in der Nordsee komplett einzustellen, bis der Bestand sich erholt.

Der WWF appelliert an die Fischereiminister der EU, die Warnungen der Wissenschaftler endlich ernst zu nehmen und die Fangquote auf Null zu setzen. Die Fischerei habe erneut bewiesen, dass sie mit den Meeresressourcen nicht verantwortungsvoll genug umgeht.
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Business, Umwelt - 23.06.08 -

WWF appelliert an die Internationale Walfangkommission IWC anlässlich deren 60. Tagung

Buckelwal Foto: WWF

Heute beginnt die 60. Tagung der Internationalen Walfangkommission IWC in Santiago de Chile. Vier Tage lang debattieren die mittlerweile 80 Mitgliedsstaaten über die Zukunft von Walen, Delfinen und Tümmlern.

Doch um was geht es in Chile genau? Wir haben die zehn Forderungen des WWF (World Wildlife Fund) an die Staaten der IWC zusammengestellt:

1. Walfang stoppen: Seit 1986 wird den Walen offiziell eine Atempause eingeräumt. Seither gilt ein Moratorium für den kommerziellen Walfang aller Großwalarten. Drei Staaten jedoch machen weiter Jagd auf diese Wale und legen ihre Fangquoten noch dazu selbst fest: Island, Norwegen und Japan. Norwegen hat Einspruch gegen das Moratorium eingelegt und ist damit nach den Statuten der Konvention nicht an das einstweilige Verbot gebunden; Japan und Island berufen sich auf den “wissenschaftlichen Walfang” (s.u.), nutzen die getöteten Tiere jedoch für den eigenen nationalen Walfleischmarkt. Der WWF fordert den sofortigen Stopp des “wissenschaftlichen” Walfangs. Die Konsumenten in den Walfang-Nationen stehen auf Seiten der Wale, immer weniger Menschen wollen das Fleisch noch kaufen.
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Umwelt - 17.06.08 -

Al Gore sammelt für Obama

Al Gore sammelt für Obama

Der Beinahe-Präsident der USA und Nobelpreisträger Al Gore schaltet sich in den amerikanischen Wahlkampf ein. Er, der seit Jahren kaum zu einer parteipolitischen Äußerung zu bewegen ist, wirft seine ganze Popularität und Glaubwürdigkeit für Barack Obama in die Wagschale. Zu viel stehe auf dem Spiel, zu viele drängende Aufgaben seien zu bewältigen, so Al Gore.
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Umwelt - 12.06.08 -

Greenpeace sendet Wale nach Japan

Greenpeace: Send a whale

Greenpeace ruft erneut zum Schutz der Wale vor Japans Küsten auf. Diesmal haben sich die Umweltaktivisten eine virtuelle Kampagne ausgedacht.
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