Öl auf Kosten der letzten 130 Westpazifischen Grauwale
Die letzten 130 Westpazifischen Grauwale sind akut durch die Erschließung neuer Gas- und Erdölfelder vor der Ostküste der russischen Insel Sachalin bedroht. Es ensteht dort das weltweit größte Öl- und Gasförderprojekt. Im vergangenen Jahr wurden schon deutlich weniger Grauwale dort gezählt als üblich.
Der WWF fordert von den beteiligten Konzernen – Exxon, Shell, Gazprom, BP und Rosneft – ihre Entwicklungsvorhaben zu stoppen, bis eine Expertengruppe den Einfluss auf die Wale beurteilt und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise herausgegeben hat. Das Gremium trifft sich am 21. April in Genf, um neu gewonnene Daten auszuwerten und über Schutzmaßnahmen zu beraten. Exxon, BP und der russische Rosneft-Konzern lehnten im Vorfeld eine Teilnahme an der Konferenz ab. Zur internationalen BP Group gehört auch die bekannte Tankstellenkette Aral. Exxon, das derzeit umsatzstärkste US-Unternehmen, ist in Deutschland vor allem mit seiner Marke Esso bekannt.
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