Storifyed
In der Nacht von Samstag auf Sonntag erreicht der Wirbelsturm Irene die Westküste der USA. Ein Gebiet, das zu den dichtest besiedelten Gebieten des Kontinents zählt. Wir haben einige Eindrücke, Tweets und Berichte zusammengefasst.
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DEMOkratie 2011
 © Anti-Atom-Demo.de
„Wir sind heute 210.000 Menschen auf der Straße!! 30.000 in München, 40.000 in Köln, 50.000 in Hamburg und 90.000 in Berlin!” melden die Mit-Organisatioren Campact der Anti-AKW-Demonstrationen stolz gegen 15.00 Uhr am heutigen Samstag, den 26. März 2011. Um 16.15 Uhr spricht die Polizei bereits von 120.000 Teilnehmern allein in Berlin, die an der dortigen „Fukushima mahnt”-Demonstration teilnahmen. (weiterlesen…)
Keine Entwarnung
 25 Jahre nach Tschernobyl ist Pripyat, 3 km entfernt, eine Geisterstadt.
Das kennt vermutllich jeder, man hört ein Lied und plötzlich läuft einem Gänsehaut über den Rücken. So ging es heute tausenden von Demonstranten in Köln, als sie das 25 Jahre alte Lied von Wolf Maahn „Tschernobyl, das letzte Signal” hörten. Wolf Maahn hat es heute bei der Anti-AKW-Demo in Köln gesungen. (weiterlesen…)
Aufruf
Im Sommer dieses Jahres sprachen sich bei einer Umfrage (TNS Emnid im Auftrag der ZEIT) 77 % der Deutschen gegen die Pläne der Bundesregierung aus, die verbindlichen Verträge zum Atomausstieg zu brechen.
Rund die Hälfte der Bevölkerung (48 %) wollen die Laufzeiten der Kernkraftwerke überhaupt nicht verlängern, weitere 29 % wollen eine Verlängerung um maximal 10 Jahre.
Jetzt ist beim Deutschen Bundestag eine E-Petition eingereicht, die nach diesen Zahlen eigentlich ein Selbstläufer sein müsste. Bislang haben aber erst rund 22.000 Menschen unterzeichnet. Woran liegt es? Jetzt schon Demokratiemüdigkeit? Hat die Bundesregierung mit ihrem inkompetenten Wirtschaften den Bürger bereits so erlahmt, dass er keinen Sinn mehr im Widerstand sieht? (weiterlesen…)
Video des Tages II
Heute ist unser Video des Tages ausnahmsweise mal kein Musikvideo, sondern ein Aktionsvideo der UNICEF. Die Macher stellten sich folgende Frage: Was wäre, wenn jemand das Wasser, das Millionen von Menschen in den Entwicklungsländern tatsächlich zu trinken gezwungen sind, auf den Strassen von New York anbieten würde?
So wurde die Idee geboren, einen Wasserautomaten mitten auf dem Union Square aufzustellen. Im Angebot: DIRTY WATER (verschmutztes Wasser), erhältlich in den ‘Geschmacksricthungen’ MALARIA, CHOLERA oder TYPHUS. (weiterlesen…)
Toms Tour de Provence
 Banderoles « Stop-ITER, oui aux énergies renouvelables » et « Sortir du nucléaire, c'est possible », Pertuis, août 2009_Foto_c_Yann (talk)
Eine morgendliche Busfahrt von Riez nach Aix-En-Provence. Friedliche provencialische Landschaft in der Morgensonne, ein mondäner Kurort hier, ein verträumtes Dorf dort, auf halber Strecke unvermittelt der Blick auf ein Gelände, das in diese verschlafenen Idyllen nicht zu passen scheint. Im Gegenteil. Ein weitläufiges Gebiet, das urplötzlich förmlich “Achtung” schreit, Warnungen gegen mögliche Eindringlinge ausstößt, sich fernzuhalten, das Aggression ausstrahlt und wer weiß was noch. Stacheldrahtzäune, Elektrozäune, Alarmleuchten. Militärgebiet? Nein: CADARACHE – ein riesiges Kernforschungszentrum, das den kleinen Ort Saint-Paul-lès-Durance dominiert.
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Video des Tages
„Ich kann mich noch gut an das Gefühl erinnern, das ich empfand, nachdem ich “We feed the world – Essen global” gesehen hatte. Dort kommt ja am Ende der Boss von Nestlé zu Wort und da hat es mir schon die Sprache verschlagen. Dieser Film, der nur Wasser zum Thema hat, setzt genau dort an. ” so eine Kundenrezension bei amazon zum Film Flow – Wasser ist Leben.
Seit heute ist Wasser auch Menschenrecht. Anlässlich des heutigen Beschlusses der Vereinten Nationen gibt es kaum ein eindrucksvolleres Dokument, als den Film der Regisseurin Irena Salina, um die Hintergründe, die zur Entscheidung der United Nations geführt haben, zu verdeutlichen. (weiterlesen…)
Kostbar und knapp
Über eine Milliarde Menschen weltweit, haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Demgegenüber werden in den Industrienationen täglich mehrere Tausend Liter des wertvollen Nass pro Person (4.000 Ltr./Person in Deutschland) verbraucht. Heute erklärten de Vereinten Nationen den Zugang zu Wasser zum Menschenrecht.
 © Pink Sherbet Flickr cc
In den Regionen der Welt, in denen der Zugang zu sauberem Trinkwasser eingeschränkt ist, erlangen immer häufiger global agierende Unternehmen wie Nestlé wirtschaftlichen Einfluss auf den lokalen Wassermarkt. Dort werden teils mit den Ärmsten der Armen Geschäfte gemacht. Zudem beuten diese Unternehmen Wasserreserven häufig in einem Maße aus, das eine Senkung des Grundwasserspiegels in der betroffenen Region zur Folge hat. (weiterlesen…)
Juristen-Jagd auf Journalisten
Das unerschöpflich scheinende Öl-Leck im Golf von Mexiko ist eine riesengroße, täglich weiter ausufernde Schweinerei, für die BP die alleinige Verantwortung trägt.
Aber damit nicht genug. Jetzt gesellt sich, vor diesem katastrophalen Hintergrund zur Schande des dem Untergang geweihten Mineralölkonzerns, eine weitere Sauerei unglaublichen Ausmaßes: Zensur.
Noch vor einem Monat wurde den Medien vom National Incident Befehlshaber Admiral Thad Allen zugesichert, dass sie uneingeschränkten Zugang zu allen durch die Explosion der Deepwater Horizon verursachten Ölpest-Zonen haben sollen, um ungehindert zu berichten. Nun ist dieser Erlass plötzlich nichts mehr wert und wird auf Veranlassung der Küstenwache seit vergangener Woche ins Gegenteil verkehrt. (weiterlesen…)
Video des Tages
 Suchergebniss gekauft
Nicht, dass der Umgang mit einer Ölkatastrophe am Golf von Mexico einfach wäre – aber das was sich BP vor den Augen der Weltöffentlichkeit leistet, ist schon mehr als ein schwarzer Tag. Das sind schwarze Wochen der Ignoranz, der Inkompetenz und des Versagens auf ganzer Linie.
Da aber selbst im Angesicht der größten Umweltkatastrophe der USA seit Menschengedenken, Spott der grinsende Nachbar der Verzweiflung ist, konnten die Macher von UCBC-Comedy nicht an sich halten, die ganze, die wahre Geschichte hinter der Tradgödie in einem Video aufzuzeigen, wie sie sich im Headquarter von British Petrol – BP abgespielt haben könnte. (weiterlesen…)
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