Tatzsache
Jack Wolfskin zieht sich aus dem Abmahn-Wahn vorläufig zurück
Wie das Branchenmagazin Horizont berichtet, lässt sich Manfred Hell, Geschäftsführer von Jack Wolfskin, durch die massive Kritik an seiner Abmahnpraxis gegen Bastler und Handarbeiterinnen tatsächlich erweichen: “Der Outdoor-Ausrüster mit Sitz im hessischen Idstein kündigt in einem Statement an, gegen die zehn abgemahnten Mitglieder der Hobbyplattform Dawanda, die Produkte mit Tatzendesign verkauft hatten, keine weiteren rechtlichen Schritte zu unternehmen.”
Jack Wolfskin hatte in den letzten Tagen einen PR-Gau losgetreten (mehr zu den Hiintergründen), indem das Unternehmen ausgerechnet Hobbyhandwerker/innen, auf deren kreativen Handarbeiten eine z.B. Katzenpfote aufgestickt, genäht oder appliziert wurde, mit Anwaltsschreiben attaktiert hatte.
Darin wurde die sofortige Entfernung der angebotenen Handarbeiten sowie eine Abmahngebühr von bis zu 1.000,- Euro gefordert. Weitere gerichtliche und deutlich kostenintensivere Schritte wurden bei Nichtbeachtung angedroht.
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