Musik - 12.05.12 -

Der Countdown geht weiter... #3

Eurovision Song Contest 2012

Beim weiteren Durchhören der Beitrage fällt auf, auch für den diesjährigen Eurovision Songcontest gilt partiell die alte Devise: „Rock‘n Roll will never die“, oder so ähnlich.

Max Jason Mai aus der Slowakei setzt sich zumindest mit seinem Beitrag am deutlichsten vom übrigen Schlagerzirkus ab. Sein auf Bon Jovi gezogener Hairspray-Metal Song (,Don‘t close your eyes‘) nervt schon nach rund 1 Minute. Selbst wenn sich der Sänger schon in den Fußstapfen von David Lee Roth wähnt, ins Finale wird er wohl schwerlich stapfen.

Die ,Light‘-Version der Rocker kommen aus Belarus und heissen dementsprechend auch so: Litesound. Eine Band die sich aus Weißrussen, Russen und einem äusserst smarten Italiener als Sänger zusammensetzt. Nütz aber alles nichts, ,We are the heroes‘ mit seinem stampfenden Power-Rock-Pop im Lukaschenko-Sucht-Den-Eurostar Outfit dürfte schon bald gern vergessene ESC-Geschichte sein.

Ganz großes Trash-Kino schicken in diesem Jahr die Georgier ins Nachbarland, Anri Jokhadze mit ,I‘m a joker‘. Und so klingt das dann auch, ein blonder Hofnarr als Hansdampf in allen musikalischen Gassen. Nach einem, zugegeben, schönen Intro mit kraftvoller, klassischer Stimme, ist dann schnell Schluss mit lustig. Scheinbar willfährig und im 10 Sekundenwechsel kriegt der Zuhörer beinah alle musikalischen Pop-Stile, nahezu melodiefrei versteht sich, um die Ohren, dass einem selbige nur so schlackern.
Nur gut, dass beim ESC kein Song wesentlich länger als 3 Minuten sein darf – also perfekt zum ,Bierwegbringen‘ und um frisches zu holen.

Infos, Texte und Übersetzungen: http://www.diggiloo.net/?2012

Künstlerinfos und Videos: http://www.eurovision.tv/page/baku-2012

Fortsetzung folgt…



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