Musik - 01.04.12 -

Video des Tages

Enik – The Place My Songs Came From

Enik - I sold my moon boots to a girl from Greece

Zugegeben, wir lieben sie, die Wilden, die Weisen, die Wütenden, die Wirren und die Widerspenstigen. Auch ENIK ist zunächst mal nicht mainstreamverdächtig. Das ändert jedoch nichts daran, dass uns Münchner mit seiner Musik und seiner Performance in seinen Bann zieht.

In schönster Tradition schillernder Figuren von David Bowie bis Empire of The Sun, läßt uns ENIK einen Blick in seinen inneren Kosmos tun.

In seinem aktuellen Video, das wir zum Video des Tages gekührt haben, stolpert eine singende Drag-Queen (gespielt von Bob Abachtzehnuhr) durch den Wald, die dem Begriff „Wimpernverlängerung” eine völlig neue Dimension verleiht. Untermalt ist diese schillernde Day-Dreaming-Performance von Eniks rhythmusbetontem Indie-Pop, der keinen Vergleich von The Irrepressibles bis zu Paloma Faith zu scheuen braucht.

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Die leichte Melancholie, die in seiner Musik mitschwebt teilt sich Enik mit den Zeitgenossen XX ebenso wie mit der 80er-Jahre Wave- & Gothic Legende The Cure. Falls jetzt der Eindruck entstanden sein sollte, Enik wäre ein Aufguss aus all den genannten Vorbildern und Wegbegleitern, so sei dem hiermit ausdrücklich widersprochen. Enik macht sein ganz eigenes Ding und in Wahrheit kennt nur er den „Place His Songs Came From”.

Enik – The Place My Songs Came From

 



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