Musik - 16.02.12 -

Zweites Album im Mai

Tu Fawnings progressive Knochenarbeit

Gleich zu Beginn des Jahres 2011 überraschte die amerikanische Band Tu Fawning mit dem ungeheuer vielschichtigen progressiven Debüt “Hearts On Hold” und spielte sich mit ihren im wahrsten Sinne des Wortes merkwürdigen Klängen zum Geheimtipp vieler Indiefans. Die wird freuen zu hören, dass die Band aus Portland/Oregon am 4. Mai 2012 ihr zweites Album “A Monument” (Nomen est omen?) via City Slang veröffentlicht.

Die vierköpfige Band um Joe Hage und Corrina Repp arbeitet offensichtlich weiter an ihrer Eigenartigkeit und lotet weiter seine Spielräume aus. So gesellen sich zur Kirmestrommel jetzt auch stapelweise Synthesizer aus den 80er Jahren, die sich mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und exotischerem Instrumentarium messen. 9 neue Songs haben Tu Fawning in Portland aufgenommen, die von Howie Weinberg in LA abgemischt wurden.

Die komplexen Soundgebilde, die uns auf “A Monument” erwarten, leben vom Spannungsbogen aus Dramatik und Dynamik, in dem sich unterschiedliche Stile und Melodiebögen begegnen und als zu etwas Neuem verknüpfte Klänge unsere Ohren Staunen machen. Einen ersten Eindruck von dieser ganz besonderen Art von Tu Fawning gibt das siebeneinhalbminütige “Bones”, das buchstäblich ein harter, aber fesselnder Knochen Musik ist und sich vom Tribal-Trommel-Tanz in ein hymnisches Klagelied verwandelt. Der Song steht bei Soundcloud zum Download bereit. Die Rezension des Albums gibt es dann hier zeitnah im Mai.

Tu Fawning – Bones by cityslang

www.tufawning.com

www.myspace.com/tufawning



Kommentar schreiben