Aktion - 22.10.11 -

Menschenrechte umsetzen

Die Occupy-Bewegung marschiert und campt weiter – weltweit und stark

occupy wallstreet, occupy frankfurt, occupy düsseldorfAn diesem 22. Oktober 2011 wird die #occupy Bewegung mit den vielfältigen Unterstützern wieder auf die Straßen unserer Welt gehen.

Wer immer noch in seinem deutschen Bürgerverständnis der “Ruhe ist die erste Bürgerpflicht” verhaftet ist, kann sich in den Livestreams der Vollversammlungen in den frühen Abendstunden über den Stil und die demokratische Vorgehensweise der Camps informieren. Wer heute demonstrieren geht sollte aber vor allem wissen, er tut es für all die eingeschüchterten und ängstlichen Bürger.

Was geht ab?

Was für Politiker und konventionelle Medien unbequem und i-Bah ist, ist die Stärke der weltweiten #occupy Bewegung. Hier mischen sich ganz unterschiedliche gesellschaftliche Gruppierungen. Man legt Wert auf (wer legt sonst in unserer Welt noch auf etwas Wert?) darauf, dass keine Fahnen von Parteien auf den Demos gezeigt werden. Wer dies tut, macht sich sofort unglaubwürdig. Die von Fernsehbildern und in den Köpfen vieler Bürgerspuckenden aggressiven Gruppen, werden von den Organisatoren eindeutig auf den gewaltsamen Weg der Bewegung festgelegt.

Hier geht es um die Realisation der Menschenrechte, das ist also viel mehr, als ein einfacher Bankenprotest. Es ist der Protest der Menschen gegen die Ausbeutung und charakterlose Selbstbedienung der Herrschenden in allen Bereichen.

Aktionsübersicht auf der Webseite von attac: http://www.attac.de/aktuell/eurokrise/aktionstag-2210/

Imanuel Kant als Berater: Der öffentliche Gebrauch seiner Vernunft

Lehrer und Eltern müssten doch viertelstündlich auf die Knie fallen und wem immer auch danken: Junge Menschen beziehen sich auf Imanuel Kant. Junge Menschen bekennen sich zur Demokratie. Weltweit wollen Menschen Gerechtigkeit und Frieden. Ist das nicht im Sinne der gläubigen Menschen schon ein Wunder in einer Welt, die mit Milliarden-Budgets jeden Tag die Menschheit auf den Glauben an die Börse, die Habgier und den Egoismus einschwört?

Hier ein zentraler Text zu dem von der #occupy Bewegung als Berater erkörenen Imanuel Kant:

Die 5te Gewalt im Staat

Es ist der unglaubliche Notstand der Menschheit in den Fragen der Finanzwirtschaft und der Politik, die endlich die Welt wachruft. Aufgewacht! Es ist wirklich für alle Menschen klar zu sehen: Die Bürger müssen die Dinge selbst in die Hand nehmen. Das klingt ja doch irgendwie komisch- nicht wahr? Wir haben doch (in DEutschland) eine Regierungen gewählt. Wir haben doch Volks-Vertreter, die unsere Interessen wahren sollten. Aber jeder weiss es ja, jeder Mensch trägt die Erinnerung im allgemeine Bewusstsein mit sich: Mann kann den Herrschenden (jeglicher Art) eben nicht trauen. Es gibt nur die Möglichkeit durch Transparenz und die Teilung der Gewalten die Herrschenden zu kontrollieren. Doch in vielen Fällen funktioniert diese Kontrolle nicht.

Besondere Schärfe hat die Situation dieser Demokratur durch die Veränderungen in den Mainstream-Medien bekommen. Es ist mehr als auffällig, das zum Beispiel der Spiegel sich eher wie eine aufwändigere Bild-Zeitung zeigt. Tagelange Übertragungen von Debatten wie die zu der S21-Problematik ist auf phoenix ist die absolute Ausnahme.

Bei Occupy wird die Tranzparenz, die eine Demokratie möglich macht, in vielen Gruppen gelebt. Und inzwischen geht fast die ganze Welt auf die Straße. Und es sind nicht nur die anscheinend Wenigen, die auf der Straße ein Zeichen setzen. Es sind, wie es Demonstranten in New York formuliert haben die 99 % der Gesellschaft!

Wir sind viele

Hier ein Video aus New York. Es spielen Pete Seeger, Arlo Guthrie und Freunde ein wirklich schönes Lied aus der Bürgerrechtsbewegung!

Wir gehen voran!



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