Rockhelden 1
Eric Clapton back to his roots?
Lang lang ist es her, dass Fans der Gitarrenlegende Eric Clapton “Clapton Is God” auf britische Fassaden oder Wellblechwände sprühten, um dem Meister des Blues zu huldigen. Seitdem hat der Mann zwar nicht immer, aber doch einige Male seine außerordentliche Musiker-Gabe durchblicken lassen und mich zumindest immer wieder mit seinen Live-Qualitäten begeistert. Ob das grandiose “MTV Unplugged” oder “One More Car, One More Rider” oder zuletzt mit Kumpel Steve Winwood “Live From Madison Square Garden“, auf der Bühne ist dieser Mann immer eine Bank und eine echt coole Sau. Jetzt hoffe ich sehr, dass er mal wieder ein großes Studioalbum a la “461 Ocean Boulevard” raushaut. Am 24. September erscheint das schlicht mit seinem Nachnamen betitelte neue Werk und soll laut seinem Label Warner Music angeblich eine Rückbesinnung auf seine Anfangszeit sein.
Das legt dann den Verdacht nahe und nährt meine geäußerte Hoffnung, dass Eric Clapton uns auf seine älteren Tage doch noch einmal richtig überraschen könnte. Back To the Roots war er ja schon öfter wie beispielsweise mit seiner Hommage an Robert Johnson, aber auf Spurensuche zu den eigenen Wurzeln zu gehen, dürfte auch für Clapton noch mal etwas ganz Besonderes, Herausforderndes, sich selbst Vertiefendes sein und entsprechend lebendiges und intensiv reflektierendes Songwriting zu Tage fördern. Produziert hat das Werk Claptons Gitarrist Doyle Bramhall, der auch für Sheryl Crows neues Album verantwortlich zeichnete. Crow nahm mit Clapton auch die Ballade “Diamonds Made For Rain” auf, die als erste Single ausgekoppelt wird.
Und wie schürt man die Hoffnung auf etwas Großes? Mit ein paar genialen Akkorden für die Ewigkeit namens “Layla”, live dargeboten 2007 im Staples Center in der Stadt der Engel:
Na, dann Slowhand, enttäusche uns nicht, schenke uns wieder mal etwas derart Göttliches! Wir haben die Spraydosen schon in der Hand.
www.ericclapton.com


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