Wut-Parade gegen Salzburger Weihbischof
Loveparade – Oh Herr, erlöse uns von dieser Pfarrer-Plage
Da erleben junge Menschen und ihre Angehörigen durch die tragischen Tode bei der Loveparade in Duisburg im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle und sind auch durch die unfassbaren Verfehlungen und Verantwortungsverweigerungen drumherum und hinterher bereits zutiefst gestraft.
Und dann kommt mit dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun doch wieder zur Unzeit so ein dreister, feister Moralprediger unter einem erzkonservativen Stein der katholischen Kirche hervorgekrochen, die doch seit den jüngsten pädophilen und prügelnden Peinlichkeiten seiner auf Allmachtsfantasien fixierten Pfaffenriege, genauer gesagt den unverzeihlichen Unsäglichkeiten dieser Porno-Pädagogen offenbar selbst des Teufels ist, und verhöhnt und verunglimpft die Opfer der Loveparade und die um sie Trauernden auf schändlichste Weise.
„Man weigert sich anzuerkennen, dass die Loveparade, abgesehen von ihrem krankhaften Erscheinungsbild, auch mit Sünde zu tun haben könnte und darum, folgerichtig, auch mit dem richtenden und strafenden Gott!“
Andreas Laun
Wieder einmal ist es also ein Seelsorger, der eigentlich gerade jetzt die Aufgabe hätte, Trost und Hoffnung zu spenden, Mut und Zuversicht zuzusprechen und tut das genaue Gegenteil, erteilt freien Menschen moralinsaures Glaubensgefasel, das nichts, aber auch nichts mit den Werten eines Jesus Christus zu tun hat.
Zurecht schlägt diesem jetzt eine wahre Hass-Parade entgegen. Bei derartiger Verblendung wünscht man sich zutiefst, dass man diese Brut ewig Glaubens-Gestriger einmal durch einen Tunnel der Läuterung und schmerzlichster Buße pferchen würde, auf dass ihnen die Atemluft wegbliebe, die sie mit solch unsinnigem Geschwafel von “Einladung zur Sünde”, “Krankhaftem Erscheinungsbild” und “Aufstand gegen die Schöpfung” verpesten.
Mit der Neunschwänzigen sollte man Laun und an ähnlichen Unfehlbarkeitssyndromen leidenden Kollegen das ketzerische, unversöhnliche Gefasel austreiben, das sich diametral zur seelsorgerischen Aufgabe dieser geduldeten Gattung der sinnentleerten Gebetsmühlen verhält. Solche unerträglichen und untragbaren Exemplare, die nichts mehr von Aposteln und frohen Botschaftskündern haben, sind der Grund dafür, dass die Kirchenaustritte sich mehren und die Gotteshäuser sich leeren.
Es mögen sich doch jetzt auch mal die Pfarrer zu Wort melden, die Sonntag für Sonntag beherzt und beseelt von ihren Kanzeln herab dafür werben, dass Kirche eigentlich der Versammlungsort für LOVEparades sind.



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