Musik - 25.07.10 -

Aus mit Love, Peace und Happiness

Todesfälle in Duisburg bedeuten das Ende der Loveparade

Rainer Schaller, Loveparade McFit

Rainer Schaller, Loveparade - McFit

In der soeben beendeten Pressekonferenz gibt der Geschäftsführer von McFit, Hauptsponsor und Veranstalter der Loveparade Rainer Schaller das Aus der Veranstaltungsreihe bekannt.

Nach der Technoparty um den stillgelegten Duisburger Güterbahnhof kamen gestern 19 Menschen ums Leben. Rund 340 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Reiner Schaller, der Veranstalter der Loveparade zieht aus den Ereignissen die Konsequenzen: „Die Loveparade war immer eine fröhliche Party. Aus Respekt vor den Opfern und ihren Angehörigen werden wir die Veranstaltung nicht mehr fortführen. Das bedeutet auch das Aus der Loveparade.”

Der Chef der bundesweiten Fitnesskette, der die Loveparade als passendes Werbeevent für sein Unternehmen mit dem Slogan: EINFACH GUT AUSSEHEN durchgeführt und maßgeblich finanziert hat, sieht offenkundig die Werbewirkung der Marke LOVEPARADE von den Todesfällen nachhaltig beeinträchtigt.

Auf der heutigen Presskonferenz gibt Schaller eine einstudierte Erklärung ab und sitzt ansonsten mit versteinerter Mine auf dem Podium: „Eine schreckliche Tragödie hat sich gestern ereignet. Meine Gedanken sind in dieser Zeit bei denen, die trauern. Worte reichen nicht aus, um das Maß meiner Erschütterung zu erklären. Wir werden alles Erdenkliche unternehmen, um die lückenlose Aufklärung dieser Tragödie zu gewährleisten.” Einen aufklärenden Beitrag über mögliche Sicherheitsmängel im diesjährigen Veranstaltungskonzept leistet Schaller in der Pressekonferenz jedoch nicht.

Mit der 18. Loveparade geht die Geschichte der „größten Party der Welt” tragisch zu Ende.



1 Kommentare zu “Todesfälle in Duisburg bedeuten das Ende der Loveparade”

Tommy am 25. Juli 2010 12:16

Das was gestern passierte ist eine Tragödige ungemessenen ausmaßes, eine Party die die Besucher und die Stadt Duisburg nie vergessen sollten ist, ist in Trauer unvergäßlich geworden.
Man sollte aber aus Respeckt die Parade nicht enden lassen, man sollte draus lernen das bei einer solchen Verantalltung eine Menschenmenge auftritt die in kein eingezeuntes Gelände “einnzuferchen” ist eine parade gehört auf eine Strecke wo sich Maßen verteilen können, sie sollte weiter stattfinden als Liebes- aber auch als Gedankparade für die Opfer des Unglückes 2010 und sollte sie in Zunkunft mit einem Gedenken anfangen lassen…

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