Der Tech-Guru spricht
Steve Jobs im Video-Interview über Adobe, Microsoft, Google und den ganzen Rest
Wenn man sich Steve Jobs den CEO von Apple so anschaut, kann man nicht umhin, sich zu fragen, warum tut der Mann sich den Stress an? Er ist krank, mager und scheint versessen darauf, seine persönliche Lebenskerze von beiden Seiten zugleich abzubrennen.
Wenden wir uns aber geschwind wieder vom Mitgefühl ab und der Sensation zu. Steve Jobs, der Unnahbare, hat tatsächlich letzte Nacht ein längeres Interview im Rahmen der D8 Conference gegeben, in dem er endlich alle Fragen anspricht, die weltweit in Geek-Foren, Twitter, Tech-Blogs bis hin zum Wall Street Journal für Aufregung sorgen.
Wer gewinnt im Krieg um Flash oder HTML5? Ist Jobs froh, endlich Microsoft geschlagen zu haben – zumindest in Börsenwert gerechnet? Jobs spricht über gestohlene iPhone Prototypen ebenso wie über nächtliche E-Mail-Konversationen, die Freiheit von Inhalten und die Selbstmordrate bei den Arbeitern bei Foxconn …
„Wir sahen uns nie in einem Plattform-Krieg mit Microsoft. Wir versuchen einfach nur die besten Comupter der Welt zu bauen.”
„Nach meiner Überzeugung basiert Demokratie auf einer wahrhaft freien Presse. … Ich möchte uns aber nicht in eine Nation von Bloggern verwandelt sehen. Im Gegenteil glaube ich, dass wir Redakteure mehr denn je brauchen.”
„Jetzt, wo wir ein wenig mehr Einfluss in der Welt gewinnen, unsere Grundwerte zu ändern, unsere Grundsätze schleifen zu lassen – das ist etwas, was ich nicht tun kann. Eher würde ich meinen Job hinwerfen.”
„Wenn wir nicht mehr ganz so angepisst sind über diese Analytics Firmen werden wir möglicherweise mit dem ein oder anderen sprechen. Aber sicherlich nicht heute.”
„Absolut niemand will eine Set-Top-Box kaufen. … Frag Google in ein paar Monaten. … Apple TV ist nur ein Hobby.”
„Die Selbstmordrate von sagen wir 7 von 100.000 Leuten (bei Foxconn) liegt sogar noch unter der Selbstmordrate in den USA.”


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