Stars - 01.06.10 -

Konsequenzen

Rupert Grint wolllte nicht in eine „Schublade gesteckt” werden

Rupert Grint in Wild Target

Rupert Grint in Wild Target

Wenn manchmal alte Filme von Harry Potter im Fernsehen laufen, kann sich der Darsteller von Ron Weasley diese nicht komplett angucken, da er das Gefühl hat, sein Leben sei ein einziger großer Familienfilm.

Er verrät: „Es ist echt komisch. Ich kenne es ja nicht anders. So bin ich eben aufgewachsen. Ich habe mich daran gewöhnt. Es ist merkwürdig – als ob ich einen großen Familienfilm hätte. Wenn die alten Filme im Fernsehen laufen, schaue ich kurz rein, aber ich kann es mir nicht von vorne bis hinten ansehen.”

Mittlerweile ist dem 21-jährigen Grint aufgefallen, dass er durch die Filmreihe in eine Schublade gesteckt wurde und somit möchte er sich bei seinem nächsten Projekt für ein ganz anderes Genre entscheiden. Schon in der Komödie Wild Target schafft er es unter Beweis zu stellen, dass er durchaus ein vielseitiger Schauspieler ist.

„Ich denke, dass das einer der Gründe war, warum ich Wild Target gemacht habe”, erklärt Grint weiter. „Es war ein Ausweg. Harry Potter endet, der letzte Film kommt und dann ist alles vorbei. Es ist ein komisches Gefühl, weil ich so lange in dieser Seifenblase gefangen war und jetzt müssen wir alle da heraustreten. Es ist wichtig, verschiedene Sachen auszuprobieren und sich auszustrecken.”

Lassen wir uns zukünftig von den Rollen Grints überraschen und staunen, wie er sich mit den anderen Genres auseinandersetzen kann.



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