Umwelt - 10.05.10 -

Eiskalte Rettung

Bärenjunges vor dem Tod bewahrt

Eisbär gerettetIm Moskauer Zoo wurde vor kurzem ein Bärenjunge namens „Aion“ untergebracht.

Einer  Frankfurter WWF-Eisbärpatrouille gelang es nahe des ostsibirischen Dorfes Aion, ein kleines Eisbärbaby zu retten. Das kleine Lebewesen war schon sehr geschwächt, fast ausgehungert und zitterte am ganzen Leib vor Kälte, als es der WWF-Schutzpatroullie mit viel Aufwand gelang, es zu retten.

Die Mutter konnte leider nicht ausfindig gemacht werden, da sie wahrscheinlich von Wilderern getötet wurde. Nachdem Aion, der nach dem Dorf benannt wurde, vom Dorfpolizist Alexandr Predybailo in die Arme geschlossen wurde, fühlte sich Aion schon etwas besser. Die nächsten Wochen wurde er von Alexandr bei sich zu Hause aufgezogen und mit Babynahrung  genährt.

Nachdem Aion wieder zu Kräften gekommen war, brachte man ihn in ein Zentrum des Naturreservats auf Wrangel Island. Von dort aus wurde Aion jetzt in sein neues Zuhause, den Moskauer Zoo, gebracht, wo er sich schon bald pudel wohl fühlen wird. „Hat sich ein Bär erst einmal an den Menschen gewöhnt, kann man ihn leider nicht mehr auswildern, da er sonst zu einer Gefahr für die Menschen vor Ort werden würde“, erklärt Stefan Ziegler. Die Mitarbeiter des WWF Büros in der russischen Hauptstadt würden sich aber in regelmäßigen Abständen vom Wohlbefinden des kleinen Eisbären Aion überzeugen.

Wer solche Patrouillen unterstützen und die Eisbären retten möchte, der kann das unter anderem mit einer Spende tun. Schon 60 Euro reichen, um 60 Kilometer Küstenlinie zu überwachen. Mit den Patrouillen kann der WWF die Eisbären schützen und die Wilderei eindämmen. Das WWF-Spendenkonto: 2000, BLZ 550 205 00 Bank für Sozialwirtschaft, Stichwort: Eisbär weitere Infos unter wwf.de



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