Je older, je Weller
Modfather Paul lässt es krachen
So aufgekratzt und quirlig klang Paul Weller seit den seligen The Jam-Zeiten nicht mehr. Auf seinem neuen Album „Wake Up The Nation” beweist der Modfather of Rock einmal mehr, was er alles drauf hat und das mit einem Vollblut-Musiker seines Kalibers jederzeit zu rechnen ist. In den meisten Fällen braucht er nicht einmal drei Minuten, um seine zahlreichen Qualitäten souverän auszuspielen. Nur einmal bei 16 Songs begibt er sich mit „Trees” über die 4-Minuten-Grenze und das ist dann auch genau der Song, bei dem er aus dem Vollen seiner Möglichkeiten schöpft. Und in „No Tears No Cry” lässt er sogar den Willy DeVille (selig!) raushängen.
Empfohlen sei hier die Deluxe Version des Albums mit hörenswerten Bonus-Songs und Remixes, die über das Studioalbum hinaus beweisen, dass dieser Paul Weller einer der ganz Großen der britischen Musikszene ist und Rock and Roll verkörpert, wie er leibt und lebt.
www.paulweller.com
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