Global Klima schützen
Earth Hour vereint über eine Milliarde Menschen weltweit
Die diesjährige Earth Hour, bei der gestern ab 20:30 Uhr Ortszeit an vielen öffentlichen Gebäuden als Zeichen für den Kllimaschutz die Lichter gelöscht wurden, war die größte in der bisherigen Aktionsgeschichte.
Allein auf der “Earth Hour”-Website hatten sich über 5,6 Millionen Menschen als Unterstützer angemeldet. Die Earth Hour Tour war, iniitiert vom WWF Australien, erstmals 2007 um die Welt gegangen.
Schon 2008 hatten sich 35 Länder an der Klimaschutz-Aktion beteiligt, 2009 nahmen 88 Länder teil und in diesem Jahr ging in 126 Ländern der Welt für eine Stunde das Licht an bekannten Bauwerken und Sehenswürdigkeiten aus.
In Paris lagen sowohl das weltberühmte Nôtre Dame, der Invalidendom, das Panthéon und die Seine-Brücken für eine Stunde im Dunkeln. Die Beleuchtung des Pariser Wahrzeichens Eiffelturm wurde allerdings nur für rund 5 Minuten gelöscht. Die Pariser gehörten aber mit fast 240 Bauwerken zu den eifrigsten Teilnehmern der Earth Hour.
Auch London setzte ein Zeichen für den globalen Klimaschutz. Sowohl Downing Street Nr. 10, Sitz der britschen Regierung als auch der Wohnsitz der Queen, der Buckingham Palast löschten die Lichter.
In Berlin versank die Quadriga auf dem Brandenburger Tor für 60 Minuten im Dunkeln. Erleuchtet nur von Kerzen und Lampignons der vielen Berliner, die sich vor dem Brandenburger Tor zur Earth Hour versammelt hatten.
Selbst die Weltmacht in Sachen Umweltverschmutzung und Kopenhagen-Blockierer China beteiligte sich an der Earth Hour und löschte für eine Stunde die Lichter erstmals in der Verbotenen Stadt in Peking.
Die chinesische Regierung hat aus den PR-Desastern der jüngsten Vergangenheit offenbar zumindest gelernt, die weltweite öffentliche Meinung nicht gänzlich zu ignorieren.
Die Earth Hour ist nur eine von unzählig vielen Klimaschutz-Aktionen, bei denen weltweit immer mehr Menschen ihren Wunsch nach einer umweltschonenden Politik zum Ausdruck bringen.
So ist denn auch der größte Erfolg, dass nicht nur offizielle Teilnehmer wie Bürgermeister, Minister und Museumsdirektoren für die ihnen unterstellten Gebäude entscheiden mitzumachen.
Der eigentliche Erfolg liegt in der steigenden Zahl von Bürgern, die bei der Earth Hour ein Zeichen setzen können. Die Veranstalter haben für 2010 bereits über eine Milliarde Teilnehmer gezählt.




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