White Stripes live
Hin und weg von Jack und Meg
Wenn Sie nicht schon längst eine unserer liebsten Alternative Rockband wären, spätestens jetzt würden wir The White Stripes als solche entdecken. Denn mit ihrem ersten Live-Album „Under Great White Northern Lights” unterstreicht das Duo Jack und Meg White die Rock-Metapher schlechthin, die der große Neil Young einst geprägt hat: Hey Hey My My Rock and Roll can never die.”
Im Sommer 2007 tourten The White Stripes anlässlich ihres zehnjährigen Bandbestehens durch die kanadischen Provinzen und hinterließen dabei musikalischen Spuren, wie sie rauer, roher, authentischer nicht sein könnten. Ein Schmelztiegel purer Energie, in dem die Glut von Rock und Blues kocht und brodelt.
Entstanden ist dabei ein Live-Album mit 16 Tracks, das von „Seven Nation Army” bis „Icky Thump” einen Querschnitt durch alle bisherigen sechs Studioalben bietet und die Originale oft noch übertrifft durch die reine Essenz der Songs, die bis auf die Knochen bloßgelegt wird. Dazu gibt es mit dem originellen Cover „Jolene” von der Country-Ikone Dolly Parton eine echte Song-Überraschung.
Jack und Meg waren so klug, ihr großartiges Tun während der Kanadareise auch filmisch zu dokumentieren und die beeindruckenden Gigs von Regisseur Emmet Malloy und seinem Team festhalten zu lassen. Der abendfüllende Film wurde bei seiner Premiere auf dem Festival in Toronto 2009 bereits überschwänglich gefeiert und macht die CD samt Bonus DVD zum unverzichtbaren Sammler- und Fetisch-Objekt für Fans.
Laut dem amerikanischen Rolling Stone Magazine transportiert die Doku starke Eindrücke über die kanadische Kultur sowie in erster Linie über die intensive Freundschaft von Jack und Meg White, ihre Arbeitsethik und das Lebenselixier Musik. Es wird hier auch einmal mehr deutlich, welcher begnadete Ausnahmemusiker Jack White ist, der zuletzt auch mit seinen Side Projects The Raconteurs und The Dead Weather zu begeistern verstand.
Wer sich einen rundum glücklichen Filmabend bescheren will, dem sei gleich auch noch der Musikfilm des letzten Jahres empfohlen, der mittlerweile auch auf DVD erhältlich ist: „It Might Get Loud” – das Gipfeltreffen der Gitarristen Jimmy Page, Edge und eben Jack White, der sich hier auf Augenhöhe mit den alten Recken des Rockzirkus zeugt.
>> Under Great White Norhern Lights – reinhöhren & bestellen
http://www.whitestripes.com




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