Musik - 17.02.10 -

Trophäen-Sammlerin

Lady Gaga erhält drei Brit Awards

Gestern Abend wurden in London die Brit Awards verliehen, die wichtigsten Musikpreise, die das British Empire zu vergeben hat. Die allgegenwärtige Lady Gaga war wie zuletzt bereits bei den Grammy Awards der Star der Nacht und ging mit gleich drei der begehrten Trophäen zur Aftershow-Party.

Ausgezeichnet wurde die New Yorker Pop-und Stil-Ikone in den Kategorien Best international Album, Best international Female Solo Artist und Best international Breakthrough Act. Lady GaGa nutzte ihren Auftritt, um den verstorbenen britischen Designer Alexander McQueen zu würdigen, der einige der extravaganten Kleider für verschiedene Live-Auftritte und Videos von Lady Gaga entworfen hatte.

Die aktuelle Königin des Pop sammelt derzeit weltweit soviel Ruhm und Ehre wie Madonna, Kylie, Christina und Britney in den Jahren zuvor.

Der Preis für das beste britische Album ging verdientermaßen an Florence And The Machine, die mit ihrem Debütalbum „Lungs” seit Monaten die Musikwelt becirct und das mitunter Platz 1 der UK Charts belegte. Die Kritiker entschieden sich bei der Vergabe ihres Spezialpreises für Ellie Goulding, die sich nun mit dem Titel Entdeckung des Jahres schmücken darf.

Bei aller britischen Feierfreude goss dann mal wieder einer der wilden Gallagher-Brüder Wasser in den Wein der Veranstaltung. Liam Gallagher nahm den Preis für den Oasis-Klassiker „What’s The Story Morning Glory?” als bestes Album der letzten drei Jahrzehnte entgegen. Leider nicht ohne den Hooligan zu geben und in der Gegend rumzupöbeln. Wie gut, dass Noel nicht in der Nähe war, sonst hätten die zerstrittenen Kain und Abel des Rock sich wahrscheinlich auf der Bühne die anscheinend doch ziemlich hohlen Schädel eingeschlagen.



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