Wetten, Ihr werdet Jasager?
Dank der genialen Soundtüfteleien von Yeasayer!
An alle, die noch lebendig sind im Merkel-Westerwelle-Tiefschlaf-Land.
Am kommenden Montag, dem 8. Februar 2010 erscheint ein Album, das Euch dermaßen aufwecken, ach was, aufrütteln und rausreißen wird aus Eurer Lethargie, dass Kanzlerin und Vizekanzler am Besten jetzt schon mal zurücktreten, denn mit „Odd Blood” von Yeasayer werdet ihr eine weitaus bessere, glücklicher machende Wahl haben.
Dieses unfassbar gute Meisterwerk der New Yorker ist das genaue Gegenteil der gerade beschriebenen Langeweile und Leidenschaftslosigkeit unserer Staats-Protagonisten und genau darum jede Stimme wert, allein schon um diese deprimierende politische Laienschauspielergruppe momentweise zu vergessen.
„Odd Blood” ist die beste legale Droge, die derzeit im freien Handel zu haben ist, um den Schmerz der Dummheiten, Unfähigkeiten und Unwahrheiten zu betäuben, den die Berliner B-Klasse uns zumutet.
Jasager wollen wir nurmehr für diese fantastischen Soundscapes sein, die uns in jeder Note „Yes We Can!” zubrüllen.
Sage also niemand mehr ungestraft, die moderne Musik verfüge über keine Innovationskraft und Überraschungsmomente mehr. Yeasayer aus New York sind der lebende Gegenbeweis für diese unsinnige Behauptung. wie auch ihre kongenialen Brooklyn-Nachbarn von Vampire Weekend.
Mit ihrem genialen grandiosen zweiten Album „Odd Blood” katapultieren sich Yeasayer an die Spitze meiner Musik-Lieblinge und erweisen sich als die derzeit innovativste und kreativste Band seit Radiohead.
Auch wenn das Musikjahr gerade erst begonnen hat, mit diesem wahnsinnigen Wunderwerk führen Yeasayer bereits jetzt meine Topliste der besten Alben 2010 an und sind von dieser Spitzenposition nur sehr unwahrscheinlich noch zu verdrängen.
Wenn überhaupt, dann nur durch das sehnlichst erwartete dritte Album von Bodies Of Water, der kalifornischen Band, die ebenfalls für eine formidable Überraschung gut ist. Aber selbst da hege ich Zweifel – zu unfassbar groß scheint das Yeasayer Meisterwerk.
Und so glüht erst mal nur eine Supernova am Soundhimmel und das ist „Odd Blood.”
Dieses überirdisch geile Teil Mucke pulsiert und vibriert und elektrisiert, dass meine Synapsen vor Freude völlig verrückt spielen. Dieses unglaubliche Album groovt und moved wie Himmel und Hölle zugleich und schreit geradezu nach den besten Referenzboxen der audiophilen Welt.
Was die Brooklyn-Boys Chris Keating, Anand Wilder, Ira Wolf Tuton und Luke Fasano hier zusammenbrauen, flashed total und lässt jeden stilvollen Club-DJ, der diesen Titel verdient, Halleluja schreien vor Dankbarkeit. Da kann selbst ein monumentaler Soundsturm wie der von Justice nicht gegen anstinken.
Die Yeasayer-Songs sind so voller Haken und Ösen, Breaks und Wendungen, dass man glaubt, den Verstand zu verlieren. Endlich mal wieder Musik, die das oberste Gütesiegel innovativ, fesselnd, überraschend und im positivsten Sinne unberechenbar verdient.
Bei Yeasayer fliegen Euch die Polyrhythmen nur so um die Ohren!
Beispiele gefällig?
Das hyperaktive „Ambling Alp,” die erste Single ist ein mehr als würdiger Nachfolger für den Hit „2080″ vom bereits großartigen Debütalbum „All Hour Cymbals.” Und das ist nur ein begnadeter Anheizer für das Unglaubliche, was dann folgt.
„Madder Red” schwingt die Vibrations-Keule, die Euch dann später noch heftiger erwischt. Etwa bei „O.N.E.”, mit dem die New Yorker sinnfällig andeuten, dass sie als Nummer 1 der aktuellen Musikszene zu betrachten sind.
„Rome” ist ein wahres Klang-Imperium, ein Reich von Sounds, die jeden Musikliebhaber zu völliger Euphorie nötigen. Nicht minder Ehrfurcht gebietend ist „Mondegreen,” das einen mit seinem Rhythmus-Gefühl und den irre eingeflochtenen Bläsersätzen um den Verstand bringen will.
Alles hier ist zum Staunen. Stellt Euch die Bee Gees im Teilchenbeschleuniger vor, die auf Klang-Klons von Paul Simon, Peter Gabriel, James Brown und Maceo Parker treffen, um dann mit Lichtgeschwindigkeit durchs Universum zu rauschen.
Ein glühend heißer Schmelztiegel von Sounds aus dem Inneren der Sonne.
Habe ich da gerade eben das vielleicht beste Pop-Album seit „Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band” gehört? Ja, sehr wahrscheinlich!
Fucking Brilliant!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
http://yeasayer.net
www.myspace.com/yeasayer


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