Beauty, Stars, Style - 16.01.10 -

Nackte Tatsache

Simone Thomalla stiehlt jungen Bunnys die Show

playboy

Playboy-Cover mit Simone Thomalla

Nein, es sind nicht die bekannt männlichen Triebstukturen und Testosteronschübe eines notgeilen Kerls, die da in diesem Monat ausgerechnet den Playboy für sich und die Geschlechtsgenossen entdecken und nachdrücklich empfehlen.

Ja, es ist die große Sympathie für die Schauspielerin Simone Thomalla (44), die nicht nur Männer darauf hinweisen möchte, dass diese sehr sinnliche Frau tausend Mal mehr Sex Appeal hat als alle belanglosen, ausstrahlungsarmen Playboy Centerfolds der letzten Jahre zusammen.

Lediglich die eigene Tochter Sophia (20) könnte der gebürtigen Leipzigerin da irgendwann gefährlich werden. Denn da sind die guten Gene von der Mutter weitergegeben worden und auf eine ebenfalls erwähnenswert hübsche junge Frau übergangen. Bei ihrer engen Beziehung dürfte auch an der positiven seelischen Entwicklung von Sophie kein Zweifel bestehen.

So ist es eine reine Freude und Augenweide, diese schöne, kluge, charmante und “unverschämt” selbstbewusste Frau mit einer starken natürlichen Aura so zu sehen wie die Natur sie geschaffen hat. Den wunderbar sinnlichen Mund und die betörenden Augen inklusive.

Und auch die Ehrlichkeit und reflektierte Selbstverständlichkeit, mit der Simone Thomalla ihre endgültige Zusage an den Playboy nach langjährigem vergeblichen Bohren und Bitten und Betteln des Hochglanz-Magazins begründet, lässt mich für diese Frau im besten Alter bedingungslos einnehmen.

Simone Thomalla zählt neben Martina Gedeck, Corinna Harfouch, Nina Petri, Susanne von Borsody und Andrea Sawatzki (die es ja bereits getan hat)  zu den wenigen deutschen Schauspielerinnen, der Mann uneingeschränkt eine unverfängliche, Natur gegebene erotische Ausstrahlung zubilligen möchte.

Wahrscheinlich wird Obermacho Assauer sich jetzt erst recht seiner eigenen Dummheit bezichtigen, dieses Geschenk von Frau ziehen zu lassen und Thomallas neuer junger Lover wird als Platzhirsch mit vor Stolz geschwellter Brust die Playboy-Seiten vor und zurück blättern.

Wie auch immer, das wirklich wichtige ist, dass Frau Thomalla auch in der körperlichen Entblößung zu sich steht wie sie ist, allen Auftritten von Alice Schwarzer (wie etwa in dieser Woche bei “Hart aber fair”) zum Trotz.

Schwarzer hat als einzige anscheinend bisher nicht begriffen, dass ihre unbestrittenen emanzipatorischen Leistungen zu solch selbstverständlichen Selbstdarstellungen – auch von Nacktheit – von Frauen geführt haben, die sich längst nicht mehr als männliche Sex-Objekte betrachten, sondern als Subjekte der Begierde gerne in ihrer ganzen Weiblichkeit zeigen ohne an Glaubwürdigkeit, Eigenständigkeit und Souveränität einzubüßen.

In diesem Sinne viel Vergnügen beim Betrachten einer besonders schönen Frau ohne jeden erhoben – und mittlerweise bedenklich oft überflüssigen EMMA-Zeigefinger. Möge die Jeanne D´Arc des deutschen Publizismus sich doch künftig ausschließlich um Unerträglichkeiten wie Beschneidungen und Vergewaltigungen sorgen und kümmern, aber nicht um Frauen, die selbst am besten wissen, was gut für sie ist und was nicht.

www.playboy.de

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