Weckers wichtige Weckrufe
Hinter den Schlagzeilen entdecken!
Gerade in diesen deprimierenden Zeiten von Gier bedingter Wirtschaftsmisere und krankhaftem Wachstumswahn, von ins Unerträgliche wachsender Hungersnot und kriegerisch wie terroristisch bedingtem Massentod, von dramatischem Bildungsungleichgewicht und jüngstem Klimagericht, von geistiger und seelischer Armut selbst ernannter Leistungsträger ist humanistische Wertevermittlung und anarchische Gesinnung die Pflicht der Wachsamen, Unbeugsamen.
Konstantin Wecker ist einer von denen, der seit über vier Jahrzehnten für die sanfte und stützens- und beschützenswerte Spezies der Verrückten und seitlich Umgeknickten, wie der große Kabarettist und Humanist Hanns Dieter Hüsch Widersacher und Opfer der Gewöhnlichkeit liebevoll genannt hat, singt und dichtet.
Seit Beginn seiner beeindruckenden Liedermacher-Karriere zählt Wecker zu jenen Aufrechten, unermüdlich sich der Dummheit und Arroganz der Macht widersetzenden, den Menschen Zugewandtheit und Mitgefühl vermittelnden Künstlern, der wie Sisyphos nicht aufhören, den Stein des gesellschaftlichen Anstoßes vor sich herzurollen und das zarte Pflänzchen Utopie mit friedlichen und Sinn stiftenden Versen und Klängen zu gießen.
Ein Sänger, der Mut hat und Mut macht, der Empathie beschwört und erzeugt, der Gleichgültigkeit die Kraft der Einfühlsamkeit entgegensetzt.
Wecker ist politisch, gesellschaftlich und ethisch aktiv im Geiste eines Heinrich Böll, einer Petra Kelly, eines Willy Brandt, im Geiste der Aufklärung, die zuallererst immer eine Hinterfragung, Anzweiflung des allzu Offensichtlichen ist, das man uns als Natur gegebene Wahrheit einzutrichtern versucht mit politischen Floskeln und medialen Tranquilizern, die darauf zielen, das Bewusstsein zu betäuben, zu vernebeln, mündige Bürger ruhig zu stellen, dass sie nicht auf falsche aufrührerische Gedanken kommen.
Brave Schafe, die man besinnungslos und willenlos zur Schlachtbank eigennütziger statt gemeinnütziger Interessen führen kann, sollen wir sein. Menschen wie Wecker sorgen dafür, dass wir nicht ins kollektive, blöde, fatale Blöken verfallen.
Mit Hinter den Schlagzeilen hat der streitbare Liedermacher und friedfertige Poet ein Forum geschaffen, das dingend Not tut, weil es Not aller Art anprangert und ihr die Macht des Wortes entgegensetzt, die immer ich mächtiger ist als das Schwert.
Weckers Webportal diskutiert und kommentiert wichtige Themen der Zeit, glaubwürdige und engagierte Künstler wie Wecker selbst, Reinhard Mey, Hannes Wader oder Wenzel erheben dort ihre Stimmen, um uns Wahrheiten sagen, die schmerzen, aber die wir nicht überhören dürfen.
Auf Hinter den Schlagzeilen, das jüngst renoviert wurde und sich der engagierten Betreuung und Pflege von Roland Rottenfußer erfreuen darf, lernt man neben erfahrenen klugen Köpfen und heißen Herzen auch anarchischen Nachwuchs wie Heinz Ratz und Prinz Chaos II. kennen, der hoffnungsfroh stimmt, dass Widerspruch und Widerstand nicht aussterben.
Das hier ist politische und humanistische Kultur pur, notfalls auch Streitkultur.
Tut mir und Euch selbst den Gefallen: Hirn einschalten, Herz öffnen, den Sinn und die Sinne regelmäßig mit Hinter-den-Schlagzeilen.de füllen. Und bitte weitersagen!
www.hinter-den-schlagzeilen.de


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