Wieder so ein Lichtblick aus deutschen Landen, auch wenn Elyjah in ihrem aktuellen Video zu Wired Song so einige Glühbirnen zerplatzen lassen. Der passende Clip zum Albumdebüt Planet, Planet, dass die Berliner Band über ihr eigenes Label Klimbim Records mit der Unterstützung von Cargo vertreibt.
Liebe Hörer, wir sind mit unserer versammelten Verbrauchermacht mal wieder an der Reihe, ambitionierten Künstlern zur Seite zu stehen und den sie behindernden Querulanten aus den oberen Etagen der Produktions-Profiteure gleichzeitig die Zähne zu zeigen.
In diesem besonderen Streit-Fall geht es um die Unterstützung von Danger Mouse and Sparklehorse, die mit ihrem Musik-Art-Projekt Dark Night Of The Soul in der Gefahr stehen, bei der Veröffentlichung des Werkes rechtlich vom Musik-Multi EMI belangt zu werden, wohl weil es offensichtlich einen Disput zwischen Danger Mouse und dem Label gibt.
Nachdem das dritte Album von SilbermondNicht passiert und die erste Single-Auskopplung Irgendwas bleibt im Frühjahr beide Platz eins der deutschen Charts erreichten und die “Nichts passiert”-Tour im Mai restlos ausverkauft war, setzte die 2009 seine Erfolgsserie konsequent fort.
Video Krieger des Lichts – Silbermond official
Erst Anfang des Monats wurden die Silbermonde Johannes Stolle, Thomas Stolle und Andreas Nowak, die um ihren Fixstern Stefanie Kloß(weiterlesen…)
Die Tom Waits Festspiele dieser Tage gehen weiter. Gerade erst haben wir die Veröffentlichung von “Glitter and Dome live” gefeiert, da kommt schon die gute Nachricht für alle Schallplatten-Junkies, dass endlich auch sein großes Meisterwerk “Orphans” auf Vinyl verewigt wurde.
Es gibt Musik, für die muss man neue Begriffe erfinden, weil der normale Wortschatz ihnen nicht gerecht wird. Es gibt nur ganz wenige Bands, die es wirklich verdienen, mit nicht abgegriffenen, gewöhnlichen Worten umgarnt und umrankt zu werden, die eine würdige Entsprechung bilden für die filigranen Klangbilder, die sie erzeugen.
“Elegische SloMo Grandezza” wählt das Glitterhouse Label einen treffenden Vergleich für die Soundscapes von Savoy Grand, in denen die Zeit zwar vergeht, aber unendlich langsam und leise durch bisher unentdeckten Raum reisend, der sich in Melodien ausbreitet, weit wie Horizonte, tief wie Ozeane, Geist und Seele berührend und beruhigend.
The Voluntary Butler Scheme – ein klangvoller Name für eine melodisch feine Band.
Streng genommen handelt es sich bei The Voluntary Butler Scheme allerdings nicht um eine Band an sich, sondern um das Ein-Mann-Projekt des Briten Rob Jones.
At Breakfast, Dinner, Tea heißt sein Debütalbum, dass bei Kaffe und Kuchen bestimmt auch der Oma gefallen würde. Und das ist nicht gemein gemeint, sondern zeigt vielmehr wie unheimlich “nett” dieser Rob Jones und auch sein Album ist.
Wie zum Beispiel “Multiplayer”, dem 60`s-Gitarren-Uhh-Uhh-Chören-Schlagzeug-Lied, das perfekt auf die nächste junge-Menschen-denken-an-die-Zukunft-und-eröffnen-einen-Bausparvertrag-Werbung passen könnte. Oder auch “Trading Things In”, dass melodisch Ben Kweller ist. In fröhlich.
Glöckchenklänge, Trompeten, Handclaps, Tamburin, Keyboard und Gitarrenläufe zimmern auf At Breakfast, Dinner, Tea ein leichtfüßiges Stückchen Pop, bei dem nur “Split”, mit seinem Drummachine-Sound, ein wenig aus der Reihe fällt. Aber positiv.
Wenn sich die Aufmerksamkeit dann schließlich von den poppig-hüpfenden Melodien löst, fallen auch die äußerst charmant-witzigen Songtexte auf.
Ein Abschied von Ikea für immer; die Verheißung, dass man gar durch das Waschwasser für die Geliebte schwimmen würde, nur um zu ihr zu kommen und immer wieder der Kampf gegen das eigene Losertum wie zum Beispiel in “Tabasco Sole”: “And if you ever start to feel square, wear an Amazon-T-Shirt once in a while, to make you feel more hipper than you are”.
Gekrönt wird das Ganze von einem ausgereiften T-Shirt-Spruch in bereits erwähntem “Split”: “This ain´t a party, it`s a workplace”.
Wenn die Oma nur Englisch könnte – auch sie würde sich über die Texte freuen.
Rob Jones alias The Voluntary Butler Scheme macht nicht nur nette Musik, sondern auch nette Videos:
Der 2005 erschienene Thriller von Bestsellerautor Maarten ‘t Hart “In unnütz toller Wut” ist, wie der Titel schon vermuten lässt, ein Buch voller Leidenschaften. Der Schweizer Regisseur Walter Weber, der für das ZDF schon den Film “Das geheime Leben meiner Freundin” nach Maarten ‘t Harts Roman “Die Sonnenuhr” realisiert hatte, bringt diese Leidenschaften jetzt in gelungener Besetzung auf den TV-Schirm.
Mit einem toten Reh im Wald, einer Kinds-Taufe, einem Auto-Unfall fängt alles ganz harmlos an. Kurze Zeit später phantasiert ein ganzes Dorf von Mord. (weiterlesen…)
Morgen wird in Berlin wieder kräftig gemasht, denn dann findet die fünfte Ausgabe der BOOTIE Berlin, Teil einer internationalen Partyreihe, statt. Die Resident DJs Morgoth, Dr. Waumiau und Mashup-Germany werden dabei von ihrem Schweizer Kollegen DJ Fac unterstützt und ruinieren gemeinsam die Lieblingslieder ihrer Fans. (weiterlesen…)
“We aim for the hearts, not the charts!” steht als Motto auf der myspace-Seite von First Aid Kit und wenn man dann gleich daneben das Bild der Schwestern Klara und Johanna Söderberg sieht und parallel dazu die Folks-Songs der jungen Schwedinnen hört, weiß man, dass man lange keinen so wahren, demütigen und warmherzigen Satz mehr vernommen hat.
Hinter seinem Debütalbum „Das Gezeichnete Ich“, das am 14. Mai erscheint, stecken in Wahrheit drei große Köpfe: Das Gezeichnete Ich selbst, als Initiator, Denker und Dichter, Philosoph und Sänger, Alex Silva, als Produzent, der unter anderem für die musikalische Neuerfindung Grönemeyers verantwortlich ist und Andreas Mühe, Sohn des verstorbenen Oscar-Preisträgers Ulrich Mühe als Fotograf und [...] (weiterlesen…)
THE ROOVERS sprechen eine süße Einladung aus, gemeinsam mit ihnen am 1. April ihre Releaseparty zum Album A SWEET INVITATION TO A ROMANTIC MASSACRE im Admiralspalast in Berlin zu feiern. Da gibt's nur eins: Nichts wie hin. (weiterlesen…)
Erst Falco, jetzt Gitarrengott Jimi Hendrix: Im Nachlass des Musikers sind Aufnahmen aufgetaucht, die in Kürze als eigenes Album bei Sony erscheinen.
Die Songs von „Valleys Of Neptune“ schließen die Lücke zwischen dem 1968 releasten „Electric Ladyland“ und Hendrix‘ unvollendetem Longplayer „First Rays Of The New Rising Sun“ von 1970. „Valleys Of Neptune“ entstand im Record Plant in New York und den Londoner Olympic Studios. Mehr >