Blues-Sternstunde – Erneuter Geniestreich von Joe Henry
Joseph Lee Henry ist eines dieser unerklärlichen Phänomene des Musikbusiness. Ein Paradebeispiel leider für die Ungerechtigkeit, die manch verkanntem Künstler widerfährt, der im Verborgenen Großartiges leistet, in der öffentlichen Wahrnehmung aber kaum stattfindet.
Dieser Mann produziert seit Jahren mit viel Empathie die feinsten Alben (zuletzt das Meisterwerk “The Bright Mississippi” von New-Orleans-Legende Allen Toussaint) und musiziert seit mehr als zwei Dekaden auf sehr hohem, sich beständig noch steigernden Niveau, das zuletzt fünf erstklassige Alben in Folge zeitigte.
Und doch ist Joe Henry ein Außenseiter der populären Anerkennung, was sich leider auch mit seinem neuen, dem 11. Studioalbum “Blood from stars” kaum ändern dürfte, weil es trotz aller Eingängigkeit weit entfernt ist vom beiläufigen Mainstream, weil es bei aller melodischen Schönheit doch viel zu eckig, kantig und sperrig für Chart verseuchte Ohren ist. (weiterlesen…)



Endlich! I Might Be Wrong – Fans können freudig aufjauchzen, denn der Termin für die Veröffentlichung von Circle The Yes steht endlich.
Julian Plenti is… Paul Banks is… Skyscraper. Wem bei dem Namen Paul Banks jetzt nicht gleich die Ohren schlackern, dem sei leise Interpol zugeraunt. Zu deren unverwechselbaren, schweren, schaurig-schönen Sound leistet Mr. Banks sonst mit seiner Stimme einen nicht gerade kleinen Beitrag. Nun veröffentlicht er als Julian Plenti sein erstes Soloalbum und begeistert elf Lieder fast ohne Pause. 

















