RWE und E.ON unter Anklage wegen Strompreismanipulation und Betrug
In dem Maße, in dem Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung darüber spekulieren, dem Atomstrom eine neue Zukunft zu geben, formiert sich der Widerstand dagegen.

Der Handelsraum der Energiebörse EEX in Leipzig
Hier werden die Strompreise gemacht
Die jüngste Aktion gegen die übermächtige Energieindustrie geht von Ansgar Federhen aus: Der Grünenpolitiker hatte am 23. März 2009 Strafanzeige gegen die Stromkonzerne RWE AG und E.ON Energie AG wegen der Manipulation der Strompreise bei zwei Staatsanwaltschafen erstattet. (Aktenzeichen)
Bekannt geworden ist die Initiative erst vor 2 Tagen durch eine Pressemitteilung des Bundes der Energieverbraucher.
Federhen, der sich als Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Rheinbreitbach, sowie als Mitglied beim Bund der Energieverbraucher e. V. mit Entwicklungen auf dem Strommarkt beschäftigt wirft den Stromkonzernen Betrug und Verstoß gegen Wertpapierhandelsgesetz vor.
Über die Drosselung der eigenen Stromproduktion, sowie Manipulationen an der Strombörste EEX sollen den Kunden der Energieversorger Schäden in Milliardenbeträgen (12,6 Mrd.) entstanden sein. Der Bund der Energieversorger e.V., bei denen Federhen Mitglied ist, sieht gute Chancen, dass Stromkunden diese Beträge als Schadenersatz zurückerhalten könnten.
In der Online-Presse ist davon bislang wenig angekommen. Es berichten darüber (Stand: 10.05.2009)
Der Kölner Stadtanzeiger
Die Ruhrnachrichten
Noos
Spiegel online


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TV-Tipp










