Die Spatzen würden es von den Dächern pfeiffen: Wir bekommen ein Reihenhaus!
Der Spatz gehörte in Deutschland einmal unter und auf jedes Dach. Inzwischen gehört der kleine Singvogel zu den bedrohten Tierarten. Um auf die bedrohte Situation des Haussperlinge aufmerksam zu machen, startete die Hansestadt Hamburg die Kampagne: “Hamburg rettet den Spatz”
Diese wurde heute im Rahmen des Wettbewerbs “365 Orte im Land der Ideen” als “innovativ, kreativ, zukunfts- orientiert, vielfältig und modern” ausgezeichnet.
Birgit Radow, die Geschäftsführerin der Deutschen Wildtier Stiftung, sagte in ihrer Dankesrede: “Insgesamt hängen allein in Hamburg jetzt fast 4.000 Spatzen-Reihenhäuser als Nisthilfen für die bedrohten Spatzen. Alle Kindertagesstätten und Grundschulen in Hamburg konnten von uns ein Spatzen-Reihenhaus geschenkt bekommen – prominente Persönlichkeiten und Privatleute haben uns mit Patenschaften und Spenden unterstützt. Dafür danken wir allen herzlich”.
Wer die (Wieder-)ansiedlung von Spatzen unterstützen möchte, kann für passende Nistplätze sorgen. Schon früh im Herbst begeben sich die Spatzen auf “Haussuche”. Dann sollte ein geeignetes Häuschen, zum Beispiel am Dachfirst angebracht, bereitstehen. Näheres dazu findet sich unter anderem bei Wikipedia.



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