Thomas Gottschalk plaudert über seine Ex-Nachbarin Hildegard Knef
Ihre aufregende Lebensgeschichte ist gerade mit Heike Makatsch in der Hauptrolle in den Kinos zu sehen. Doch Hildegard Knef war nicht immer die starke, schillernde Sängerin und Schauspielerin.
Gegen Ende ihres Lebens zog sie sich in die kalifornischen Hügel zurück. “Dort habe ich sie oft besucht, wir waren ja sozusagen Nachbarn”, erzählt Thomas Gottschalk. “Es gab deutsche Abende, auch Maximilian Schell war öfter da.”
Ihr komfortables Leben in Hollywood hatte jedoch auch weniger schöne Seiten: “Hilde fühlte sich in Deutschland verloren und von den deutschen Medien und ihrem Publikum verlassen”, so Thomas Gottschalk in seiner Filmkolume auf Tele5. “Es hätte sie sicher gefreut, dass ihr Leben verfilmt wird, besonders mit Heike Makatsch in der Hauptrolle.”
Heike Makatsch selbst war von ihrer neuen Rolle schwer beeindruckt. “Je mehr ich mich mit der Person der Hildegard Knef beschäftigt habe, desto mehr bin ich auf eine faszinierende Künstlerin gestoßen. Sie war außergewöhnlich für ihre Zeit”, schwärmt Heike Makatsch im Interview mit ‘Wir lieben Kino – Das Magazin’.
Die Schauspielerin schlüpfte in ‘Hilde‘ in die Rolle der großen Sängerin und Schauspielerin. Eine Person zu spielen, die Deutschland so geprägt hat, jagte Makatsch ganz schön Ehrfurcht ein. Ein Teil der Nervosität war jedoch durch ihre lange Filmabstinenz verursacht. “Ich habe ja meine kleine Tochter bekommen und daher zwei Jahre nicht gearbeitet. Und dann gleich so ein intensives Projekt! Die Dreharbeiten werde ich nie vergessen, sie waren sehr beeindruckend.”
Das uns mehr zu sehen bei ‘Wir lieben Kino – Das Magazin’, am Mittwoch, 11. März, um 00.30 Uhr auf Tele 5.


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