Zum 10. Todestag von Stanley Kubrick: 2001 – Odyssee im Weltraum
Kubrick ist Kult. Am 07. März, jährt sich sein Todestag zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass zeigt der Spartensender Tele5 Kubricks Meisterwerk 2001 – Odyssee im Weltraum.
In einem Interview mit dem Sender erklärt der Filmwissenschaftler Dr. Andreas Jacke, warum das Science-Fiction-Epos wegweisend für ein ganzes Genre war. “Die Größe und Leere des Weltraums ist wohl in keinem Film realistischer gezeigt worden. Je länger der Film dauert, desto mehr soll sich der Zuschauer von der Erde entfernen”, sagt Jacke im Interview.
Der Filmwissenschaftler hat ein Buch über den Kubrick geschrieben. Das Privatleben wird dabei komplett ausgespart: “Kubrick wollte nie ein Star sein”, sagt Jacke. “Für ihn war der Prominentenkult eine Krankheit. Allerdings hat er ihn auch benutzt, wenn er es ihm zu Pass kam. Bei Eyes Wide Shut, wurde sogar mit einer Intimszene des Ehepaars Cruise-Kidman für den Film geworben”.
Kubricks letzter Film, der auf Arthur Schnitzlers Traumnovelle beruht, war ursprünglich als Komödie geplant – mit Woody Allen in der Hauptrolle. “Das wäre dem ‘Reigen’ der Perversion vermutlich gerechter geworden als in der jetzigen Version”, so Jacke.
Jacke ist sich sicher: “Ohne Kubricks ’2001′ gäbe es die Filme von George Lucas und Steven Spielberg in dieser Form nicht.”
“Ziehen Sie sich mal zwei Tage von der Welt zurück und sehen Sie sich dann ’2001′ ganz allein im TV zuhause an”, rät Jacke. “Dann merken Sie, dass der Film von Isolation handelt. Man braucht keine große Leinwand, sondern das Gefühl allein zu sein, um ihn zu verstehen.”
Eine Empfehlung, die Tele 5-Zuschauer am kommenden Samstag, um 20.15 Uhr beherzigen können.



Feines Folkalbum
Video des Tages
Neues Album der Punk-Pop-Pioniere
















