Film, TV - 11.05.07 - JJ

Deutschland wird martialisch

Bereits auf dem Fantasy Filmfest staunte ein fachkundiges Publikum über Deutschlands ersten Martial-Arts-Reißer “Kampfansage – Der letzte Schüler”. RTL zeigt die Filmüberraschung des Jahres in einer Free TV Premiere am Samstag, 12. Mai, um 22.45 Uhr.
Deutschland wird martialisch
Ungewöhnlich ist das Genre, in dem der Deutsche Johannis Jaeger sein Regiedebüt wagt: Martial Arts. Doch was bisher nahezu konkurrenzlos dem US-Markt und Asien vorbehalten war, bekommt mit der deutschen Produktion eine wahre “Kampfansage” geliefert. Mit fast 470 visuellen Effekten, elektrisierenden Action- und Kampfszenen sowie Gastauftritten von Punkrocker Bela B., der Rap-Combo “Die Massiven Töne” und der deutschen Schauspielschönheit Esther Schweins präsentiert sich das Martial-Arts-Spektakel aus Deutschland geradezu kultverdächtig.

Mathis Landwehr (“Im Auftrag des Vatikans”) spielt Jonas, den letzten Schüler eines alten Kampfkunstmeisters. Doch um ihn herum ist die Welt aus den Fugen geraten. Jahrelange Bürgerkriege haben das Land ausbluten lassen. Die wenigen Überlebenden leiden unter der Herrschaft von Bosco (Christian Monz), einem grausamen Soldatenkönig. Dieser will die geheime Kampfkunst für sich nutzen, um seine Macht zu vergrößern. Er ermordet den Meister und stiehlt das Buch, das die Beschreibung der Kampfkunst enthält. Doch Jonas überlebt das Attentat. Monate später macht er sich auf, um den Tod seines Meisters zu rächen und das Buch zurückzuholen.

Regisseur Johannes Jaeger (25) inszenierte Deutschlands ersten Kung-Fu-Film vor den Toren Berlins gemeinsam mit seinen Schulfreunden Volkram Zschiesche (28), Christian Monz (29) und Mathis Landwehr (27). Die vier Stuttgarter überzeugten die Kölner Produktionsfirma Action Concept (“Alarm für Cobra 11″), das Budget von 300.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig gelang es, prominente Namen als Gaststars zu verpflichten.

Hauptdarsteller Mathis Landwehr (27, “Im Auftrag des Vatikans”) tritt als erster Deutscher in die großen Fußstapfen internationaler Martial-Arts-Helden wie Jackie Chan, Bruce Lee oder Jet Li. Seit seinem sechsten Lebensjahr stählt Mathis seinen Körper – anfangs mit Leistungsturnen, später unter der Aufsicht eines Tu-Than-Meisters, der vor dem Vietnam-Krieg nach Deutschland floh. Bis zu seinem 19. Lebensjahr trainierte Mathis jeden Tag nach der Schule drei Stunden täglich – Kondition, Kraft und Technik. “Ich bin dem Tu-Than sehr verbunden. Capoeira und das vietnamesische Kung-Fu sagen mir ebenfalls zu. Beides sind sehr akrobatische Stile, schön anzuschauen und effektiv”, so Landwehr.
Quelle: RTL

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