Bücher - 02.04.07 -

Das Elfenportal von Herbie Brennan

Seit Jahrtausenden stellen die Elfen des Lichts den Kaiser des Elfenreichs. Doch den bösartigen Elfen der Nacht ist jedes Mittel recht, die Macht des Kaisers zu brechen. Sie schließen einen unheilvollen Pakt mit den Dämonen der Finsternis. Und der grausame Dämonenfürst Beleth verlangt ein Opfer: Pyrgus Malvae, den Sohn des Elfenkaisers!

Das Elfenportal von Herbie Brennan

Pyrgus sieht sich von den finsteren Mächten verfolgt, im Elfenreich ist er nirgends mehr sicher. Es bleibt ihm nur die überstürzte Flucht in eine Parallelwelt. Doch durch einen Fehler im Portal landet er beim Übertritt auf Schmetterlingsgröße verkleinert im Garten des skurrilen alten Mr Fogarty, wo dessen junger Freund Henry ihm zum ersten Mal das Leben rettet. Hat er in ihm einen Verbündeten gefunden? Können sie gemeinsam die Mächte des Bösen bekämpfen und das Elfenreich retten?

Das Elfenportal ist der Auftrakt zu einer vierteiligen Saga von herbie Brennan, nach deren Lektüre Eoin Colfer, der Autor von Artemis Fowl seinen Kollegen beschwor: “Herbie, wenn du hieraus keine Serie machst, werde ich dich verklagen!”

Leseprobe:
Hodge, du blödes Vieh!«, brüllte er. Er stürzte sich auf den Kater und packte ihn im Nackenfell, wie Katzenmütter das mit ihren Jungen taten. Hodge schrie und ließ die … Hodge ließ fallen, was immer er da im Maul gehabt hatte. Dann ließ Henry ihn fallen. Der Kater funkelte Henry vorwurfsvoll an, stolzierte keine zwei Schritte weit weg und setzte sich. Henry fing die Elfe in seinen hohlen Händen und passte auf, ihr nicht die Flügel zu zerdrücken.

Während Hodge sich putzte, um seine Würde wiederzuerlangen, öffnete Henry vorsichtig seine Handflächen und spähte hinein. Das Wesen sah etwas benommen aus. Sein Kopf hing ein bisschen schief, wahrscheinlich weil Hodge darauf herumgekaut hatte. Auf der einen Schulter war vielleicht etwas Blut, aber ganz sicher war Henry sich nicht.

Henry zwang sich zum Nachdenken über das, was er da in den Händen hielt, aber unmöglich in den Händen halten konnte. Es war eine Art kleiner geflügelter Mann. Na ja, eigentlich eher ein kleiner Junge. Oder eigentlich kein kleiner Junge – er schien ungefähr in Henrys Alter zu sein – eher ein Jugendlicher, aber eben winzig klein. Er war bekleidet mit einer Jacke und weiten Hosen, die dunkelgrün sein mochten – schwer zu sagen, welche Farbe es wirklich war. Seine Flügel waren braun und so ähnlich gezeichnet wie die des Malvenwürfelfalters.
Henry schluckte. »Wer bist du?«

Der Elf – es musste ein Elf sein – schlug sich die Hände an die Ohren und versuchte sich aus Henrys Handkäfig zu befreien. Henry schob rasch die Daumen über die Lücke. Dann machte er sie ein Stück wieder auf und fragte mit leiserer Stimme: »Wer bist du?«

In der gleichen Reihe erschienen:
Der Purpurkaiser (2004) – mehr dazu >
Der Elfenpakt (2006) – mehr dazu >
Der Elfenlordmehr dazu>



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